Lauftipps für den Herbst und Winter – sicher durch die dunkle Jahreszeit

Wir befinden uns schon mitten im Herbst, die Tage werden immer kürzer und die Überwindung eine Runde laufen zu gehen, wächst bei der einen oder anderen mit dem frühen Einbruch der Dunkelheit. Die Club 261 Läuferinnen lassen sich aber nicht so schnell vom Laufen abhalten – im Gegenteil, das sind noch mehr gute Gründe, um bei einem unserer Lauftreffs vorbeizuschauen.
Wir stellen euch hier ein paar wichtige Tipps im Hinblick auf ein ungetrübtes Laufvergnügen in der dunklen Jahreszeit vor. 

 

SICHER LAUFEN MIT DEM CLUB 261

Unsere Club 261 Treffpunkte und Laufrouten wählen wir so, dass wir mit euch auf beleuchteten Strecken unterwegs sind. Das Laufen in der Gruppe bietet ein zusätzliches Sicherheitsgefühl, das vielen Frauen gerade mit frühem Einbruch der Dunkelheit wichtig ist.

 

 

WICHTIGE TIPPS

Was kann man sonst noch tun, um sicher durch die Herbst- und Winterzeit zu laufen?

  • Sichtbar sein

Neben gut beleuchteten Laufrouten, ist die Verwendung von reflektierender Laufbekleidung oder Klettbändern/anderen reflektierenden Accessoires empfehlenswert, auch Stirnlampen sorgen für gute Sicht und gute Sichtbarkeit!

  • Richtiges Verhalten bei Dunkelheit

Warte beim Queren der Straße – auch an Zebrastreifen – immer auf die Reaktion der Autofahrer. Erzwinge dir keinen Vorrang!

Halte dich LINKS und bewege dich beim Laufen auf Straßen immer auf der Gegenverkehrsseite, sodass du auf die anderen Verkehrsteilnehmer besser reagieren kannst.

In der Gruppe ist es in unübersichtlichen Passagen ratsam, sich hintereinander zu halten.

  • Richtige Bekleidung

Am besten kleidet ihr euch, angepasst an die jeweiligen Temperaturen, im Zwiebelprinzip.  Vergesst nicht, zu den  Club 261 Lauftreffs Wechselkleidung und/oder warme Überbekleidung (Jacke und Hose) mitzubringen, damit ihr im Anschluss an das Training in trockene Klamotten hüpfen könnt! Auch auf Wechselschuhe nicht vergessen – v.a. bei Regen und Schneefall.

TIPPS FÜR ALLEINGÄNGE

Wenn ihr nicht ausschließlich in der Gruppe lauft, haben wir hier noch einige zusätzliche Tipps, damit ihr sicher und wohlbehalten durch die langen Abende kommt.

  • Immer ein Handy und einen Ausweis mitnehmen
  • OHREN AUF! Auch wenn das Laufen mit Musik Spaß macht, die Kopfhörer bleiben besser zu Hause, um mögliche Gefahren besser und vor allem rechtzeitig hören zu können!
  • BEKANNTE STRECKEN WÄHLEN: Meidet unübersichtliche oder dunkle Gegenden
  • Wenn ihr euch bei Abendläufen unsicher fühlt, versucht mal einen Morgenlauf

In diesem Sinne… eine wunderschöne Herbst- und Winterlaufzeit! Wir freuen uns auf tolle Laufrunden mit EUCH!

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Dürfen wir vorstellen – Coach Carmen

Carmen Fleissner ist Coach in Spittal an der Frau  Erfahrt in unserem Porträt von Carmen, warum sie hupende LKWs motivierend findet und mit welchem Hobby sie sicherlich auf jeder Party ein gern gesehener Gast ist! 

Liebe Carmen, wo wohnst du?
Ich wohne in Kleblach/Lind.

Was machst du beruflich? 
Ich bin Büroangestellte.

Was macht den Club 261 für dich so besonders?
Das Besondere ist, dass jede Frau mitlaufen kann egal ob es sich um eine Anfängerin oder Profiläuferin handelt. Es geht in erster Linie um den Spaß und das Miteinander. Gemeinsam läuft es sich gleich viel leichter 😉

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Ich bin immer wieder mal gelaufen, aber so richtig hat mich das „Lauffieber“ erst vor zirka drei Jahren gepackt.

Wer bzw. was hat dich am meisten dazu inspiriert zu Laufen/Sport zu treiben?
Meine Eltern haben mich dazu inspiriert. Sie haben mir immer wieder gezeigt, wie wichtig Bewegung an der frischen Luft ist. Sie haben mich auch ein paar Mal mitgenommen, wenn sie laufen gegangen sind.
Ich bin dann mit dem Rad oder mit den Roller Skates mitgefahren.

Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?
Als ich das erste Mal vom Club 261 in der Zeitung gelesen habe, wollte ich unbedingt mitlaufen.
Doch in Spittal gab es noch keinen 261 Club. Deshalb habe ich mich nach kurzer Bedenkzeit selbst als Coach für Spittal beworben.

Hast du eine Lieblingslaufstrecke?
Ich laufe am liebsten entlang der Drau und im Wald.

Was war bisher dein lustigstes Lauferlebnis?
Eine meiner Laufstrecken verläuft parallel zur Bundesstraße. Meistens wenn ich da laufe, hupen die LKW-Fahrer für mich. Ich finde das dann immer recht witzig und das motiviert mich noch mehr weiter zu laufen.

Gibt es etwas, das niemand über dich vermuten würde? 
Ich mixe leidenschaftlich gerne Cocktails!

Wohin reist du am liebsten?
Nordeuropa.

Was isst du am liebsten?
Kärntner Nudel!

 Wen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meinen Freund und eine gute Flasche Wein.

Der perfekte Laufschuh Teil II – Beratung und Analyse

Im ersten Teil unserer Serie habt ihr erfahren, was man beim Laufschuhkauf grundlegend beachten sollte. Im zweiten Teil wollen wir euch zeigen, wie eine kompetente Beratung aussieht und was euch bei einer Laufbandanalyse erwartet. Jasmin war bei Gigasport Klagenfurt und hat für euch getestet.

Es ist noch früh am Vormittag, kurz nach Geschäftsöffnung, als ich mich bei Gigasport Klagenfurt mit Michael Schneider, Verkäufer und Laufsportexperte, treffe. Meine alten Laufschuhe fallen auseinander, die Sohle löst sich ab, ich brauche nach einer längeren Laufpause also nun dringend neues Schuhwerk.

Das Geschäft ist noch relativ leer und Laufsportexperte Michael nimmt sich viel Zeit, um mit mir über das Thema Laufschuhkauf zu sprechen. Zuerst gehen wir die wichtigen Punkte durch, die für die Wahl des richtigen Schuhtyps mitentscheidend sind – was ist meine Laufgeschichte, was das aktuelle Fitnesslevel, was sind meine aktuellen Trainingsziele, wo werde ich überwiegend laufen, welche besonderen Bedürfnisse habe ich.

Danach geht es gleich ans ‚Eingemachte’. Als erstes vermisst der Fachmann meinen Fuß, dabei achtet er vor allem auf die Länge und Breite meiner Füße und auf die Form meines Fußgewölbes. Die Physiognomie meiner Füße wird mithilfe einer speziellen Messlehre ermittelt: stellt man sich auf diese Messlehre, lassen sich nicht nur die Maße des Fußes abnehmen, sondern es bleibt auch ein Abdruck sichtbar, mit dessen Hilfe Michael feststellen kann, welcher Fußtyp ich bin, ob ich etwa einen Normalfuß, Hohlfuß, Senkfuß oder Spreizfuß habe. Es stellt sich heraus, dass ich einen Normalfuß habe und sich deshalb keine besonderen Anforderungen hinsichtlich der Stütze an den Laufschuh ergeben.

Michael erklärt mir das Ergebnis der Fußvermessung.

Im Anschluss an die Vermessung geht es auf das Laufband, nicht nur meine Fußform, sondern auch meine Lauftechnik steht auf dem Prüfstand. Also setze ich zum Morgensport an und trabe gemütlich los. Hinter dem Laufband steht eine Kamera, die jeden meiner Schritte aufzeichnet und die Aufnahmen in Echtzeit auf dem Monitor vor mir anzeigt. Der Fachmann sieht sich alles mit kundigem Auge an und stellt keine Auffälligkeiten fest, für mich komme somit in erster Linie ein Neutralschuh in Frage, erklärt mir Michael. Würde ich mit den Füßen beim Laufen zu stark nach innen oder außen knicken, wäre hingegen ein Laufschuh mit entsprechender Stütze notwendig. Hier sollte man aber immer aufpassen, bis zu einem gewissen Grad ist das Einknicken nach innen völlig normal und eine natürliche Form der Dämpfung, erst ab einem bestimmten Einknickwinkel muss korrigierend eingegriffen werden, der Fachmann erkennt dies aber.

Auf dem Laufband werden Laufstil, Laufschuhe und Läuferin auf Herz und Nieren getestet.

Michael weiß nun Bescheid und hat alle Informationen die er braucht, um einen Schuh für mich auszuwählen. Zielsicher holt er das erste Paar aus dem Regal, das ich gleich am Laufband testen darf. Das erste Gefühl ist gut, der Schuh ist kaum spürbar und die Videoanalyse bestätigt: alles sieht gut aus, der Schuh passt zu meinen Füßen und meinem Laufstil. Michael variiert die Geschwindigkeit und ich komme ordentlich ins Schwitzen, als er mich und die Schuhe einem kleinen Belastungstest unterzieht, das gute Gefühl bleibt aber auch bei hoher Laufgeschwindigkeit erhalten.

Blick vom Laufband auf den Videoscreen.

Trotzdem bringt mir Michael noch andere Paare, damit ich hinsichtlich Tragekomfort und Preis einen Vergleich habe – man solle unbedingt vergleichen, nur nicht zu viele verschiedenen Paare, das bringe meist nichts, weil man sich am Ende nicht mehr auskenne und nicht mehr wisse, was sich am besten angefühlt habe, meint der Experte – wir wiederholen das Prozedere ein paar Mal, am Ende steht aber fest, der erste Schuh hat sich tatsächlich am besten angefühlt. Meine Entscheidung ist gefallen, das neue Paar Schuhe wandert über den Scanner an der Kassa, ich bezahle und verlasse das Geschäft voller Vorfreude auf den ausgiebigen Test der neuen Schuhe unter ‚natürlichen’ Bedingungen.

Vielen Dank an Michael Schneider und Gigasport Klagenfurt!

Jasmin für den Club 261

 

NEU: Club 261 Lauftreff in Rosenheim, Deutschland

Nach den neuen Lauftreffs in Österreich, die wir euch vor Kurzem angekündigt haben, startet der Club 261 nun auch in Bayern mit einem Lauftreff durch.

Der Auftakt findet am 6.11.2017 um 18.00 in Rosenheim statt. Schaut vorbei, wenn ihr in der Nähe seid, oder informiert eure Bekannten und Freundinnen in der Gegend!

Geführt wird der Treff in Rosenheim von unserer engagierten und hochmotivierten Laura Haid. Sie freut sich auf jede laufinteressierte Frau!


Treffpunkt ist bei exaktaktiv, Kirchenweg 43, 83026 Rosenheim.

Schaut vorbei, sagt es weiter – der Club 261 wächst!

Euer Club 261 Team

Regional, biologisch, nachhaltig – Der Biobote liefert die Basis für eine gesunde Ernährung

Laufen und ein gesunder Lebensstil sind eng miteinander verbunden und zu einem gesunden Lebensstil gehört auch eine ausgewogene Ernährung. Unser Körper kann auf Dauer nur Leistung erbringen, wenn er entsprechend Energie zugeführt bekommt. Die Qualität der Lebensmittel spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.

Weil uns gesunde Ernährung, ein gesunder Lebensstil und vor allem auch Nachhaltigkeit am Herzen liegen, möchten wir euch heute auf ein ganz besonderes Angebot aus Kärnten aufmerksam machen, den Kärntner Bioboten.

Es handelt sich dabei um eine Gruppe von über 30 Biobauern – vorwiegend aus Kärnten – die biologische Produkte aller Art direkt nach Hause liefert. Das Angebot der Initiative reicht von Gemüse und Obst über Milchprodukte und Eier, bis hin zu Getreide, Säften, Wein, Fleisch und vielem mehr. Die Produktpalette variiert je nach Saison, dementsprechend sind die Kisten immer anders befüllt, aber immer mit regionalen – saisonalen – biologischen und nachhaltigen Produkten. Informationen über das jeweils aktuelle Sortiment findet ihr hier.

Von heimischen Bauern frisch nach Hause gelieferte Lebensmittel

Der Biobote bietet ein Kennenlernangebot in Form einer Schnupperkiste an – diese beinhaltet die Gemüsekiste Standard und die Obstkiste Standard um €19,-

Symbolfoto, Obst- und Gemüsekiste

Die Lieferung erfolgt einmal die Woche, neu ist nun auch der Versand mit der Frischebox der Post.

Alle weiteren Informationen zum Bestellvorgang, der Produktherkunft und Lieferzeiten erfahrt ihr unter www.derbiobote.at oder telefonisch: 04262/27249.

 

Euer Club 261 Team

Kennt ihr schon…

Djamila ‚Miele‘ Rümler ist nicht nur 261 Coach, sondern eine richtige Flitzpiepe – was das bedeutet, erfahrt ihr im nachfolgenden Porträt.

Liebe Miele, wo wohnst du?
Ich wohne in Berlin Tegel.

Was machst du beruflich? 
Ich bin Personalberaterin.

Was macht den Club 261 für dich so besonders?
Wir stärken Mädchen und Frauen mit Mut und Leidenschaft an Bewegung. Jede Woche aufs neue treffen sich alle 261 Frauen in regelmäßigen Lauftreffs und das weltweit. Ein schöner Gedanke, wenn auch Frauen „die sich eben nicht trauen“, sich uns anschließen und die Freude am Laufsport entdecken.

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Ich habe vor über acht Jahren mit Laufen begonnen, da ich einfach fit werden wollte, um wieder mit meinem damals geliebten Handballsport anzufangen. Ohne Sport laufe ich eh nicht ganz rund. Das gehört heute zu meiner Lebenseinstellung.

Wer bzw. was hat dich am meisten dazu inspiriert zu Laufen/Sport zu treiben?
Meine damalige Grundschullehrerin. Sie hat mich immer bestärkt und mir Mut zugesprochen. Das hat einiges mit mir gemacht.

Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?
Inspiriert hatte mich damals Edith Zuschmann. Edith hat es geschafft viele Frauen in Österreich und auf der gesamten Welt zum Laufen zu motivieren und Frauen zusammen zu bringen. Damals beschloss ich zusammen mit meiner Freundin Chrissi dieses Projekt gemeinsam in Berlin zu starten. Wir kennen uns über unsere Laufcommunity „Die Flitzpiepen“. Heute sind wir mittlerweile vier 261 Coaches und es macht großen Spaß, die Community mitwachsen zu sehen. Ich bin verdammt stolz, meinen Teil dazu beitragen zu können!

Liebe Miele, vielen Dank für deine Antworten! 

Der Club 261 wächst: neue Lauftreffs in Österreich

Herbst-Tristesse? Winterschlaf? Von wegen! Der Club 261 beendet zwar die Sommersaison, aber jetzt geht es erst richtig los – nämlich mit neuen Lauftreffs in Österreich! Schaut vorbei, erzählt es weiter, unsere Coaches freuen sich über jede Läuferin.

Seit Mitte September wird in Dornbirn unter der Leitung von Michaela gelaufen. Treffpunkt ist immer mittwochs um 18.30 bei der Talstation der Karrenseilbahn.

Coach Michaela

 Neu im Angebot des Club 261 ist der Lauftreff in Salzburg, wo Coaches Katrin, Christina und Birgit sich jeden Mittwoch um 18.00 beim Europark treffen.

Coaches Christina, Katrin und Birgit

Ab Oktober gibt es jeden Donnerstag um 18.00 einen Lauftreff in Graz (Stadt). Treffpunkt ist bei APT am StadtparkGeleitet wird er von Theresa und Elisabeth. Seid dabei beim ersten Treff am 5.10, die Coaches freuen sich auf euch!

Coach Theresa

Coach Elisabeth

 

 

 

 

 

 

Ein wichtiger Hinweis für die bestehenden Lauftreffs: Bitte beachtet die gegebenenfalls geänderten Standorte und/oder Zeiten für die Lauftreffs im Herbst und Winter! Die genauen Termine findet ihr wie immer in den entsprechenden Rubriken hier auf der Homepage.

Wir wünschen euch einen laufend mutigen Start in den Herbst,

euer Club 261 Team

Kennt ihr schon Coach Sabine?

Beruflich verschlägt es sie hoch in die Lüfte, sportlich bleibt sie aber gerne auf dem Boden. Erfahrt in unserem Porträt mehr über Coach Sabine Kozak.

Liebe Sabine, wo wohnst du?
Ich wohne in Klagenfurt.

Was machst du beruflich?
Ich bin Flugbegleiterin bei Austrian Airlines.

Was macht den Club 261 für dich so besonders?
Das ungezwungene Miteinander!

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Ich habe vor 30 Jahren mit dem Laufen begonnen weil es mich einfach glücklich macht.

Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?
Ich wollte die Erfahrungen aus meinen Fehlern als Coach an andere Frauen weitergeben.

Hast du eine Lieblingslaufstrecke?
Meine Lieblingslaufstrecke ist überall, denn „Home is where Your Heart is“ und in den Laufschuhen bin ich überall daheim.

Welches ist dein lustigstes Lauf-Erlebnis?
Jeder Lauf ist einzigartig und lustig…man muss ihn nur dazu machen…timetoplay.

Wohin reist du am liebsten?

Meine Lieblingsreiseorte sind Alm und Meer, aber ich mage auch Städteurlaub…man soll sich nicht begrenzen.

Was isst du am liebsten?
Ich esse bevorzugt fleischlos.

Wen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Ein gutes Buch und einen leeren Zettel für gute Ideen.

Und zu guter Letzt – erzähl uns bitte etwas besonders Spannendes über dich.
Ich bin sehr spontan und meine besten Freundschaften haben sich im Zusammenhang mit Sport entwickelt…Laufen ist Energie die verbindet.

 

Vielen Dank für diesen spannenden Einblick!

Wo der Schuh drückt, oder: Warum der Laufschuhkauf gut überlegt sein will

Um den Laufsport auszuüben braucht man im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten nicht viel Equipment. Genau genommen braucht man nur bequeme Sportbekleidung und ein Paar Laufschuhe. Warum der Laufschuhkauf aber gut überlegt sein will, darüber haben wir für euch mit unserem Partner Gigasport gesprochen. Lest hier in Teil 1 unserer Serie über den Laufschuhkauf nach, was ihr unbedingt beachten solltet und warum eine Beratung durch kompetentes Fachpersonal unumgänglich ist.

Viele Läufer und Läuferinnen bzw. gerade Neueinsteiger aber auch ‚alte Hasen’ machen sich oft nicht viele Gedanken über den Kauf von Laufschuhen. Gerade am Beginn der ‚Laufkarriere’ sind sich manche noch nicht sicher, ob das Laufen etwas für sie ist oder wie intensiv sie wirklich trainieren werden und greifen deshalb schnell beim Discounter zu oder nehmen mal eben im Vorbeigehen einen Schuh mit, der optisch gefällt, scheinbar passt und der Preisvorstellung entspricht. Andere wiederum greifen vielleicht auf Erfahrungsberichte von Bekannten zurück und holen sich einen Schuh deshalb, weil der Nachbar damit hochzufrieden ist oder kaufen immer wieder das altbewährte Modell, mit dem sie seit Jahren laufen.

„Man muss sich das immer individuell ansehen“, sagt Michael Schneider, Laufsportexperte bei Gigasport Klagenfurt dazu, „nur weil andere mit einem Schuh hochzufrieden sind, muss der für mich noch lange nicht genauso passend sein. Dann passiert oft eines, dass man nämlich jahrelang mit einem falschen Schuh läuft, irgendwann Probleme bekommt und beim Orthopäden landet, der einem Einlagen verschreibt um wieder das Gegenteil von dem zu bewirken, was der Laufschuh gemacht hat.“

Auch wenn man schon einmal eine ausführliche Laufschuhberatung in Kauf genommen hat, sollte man diese von Zeit zu Zeit wiederholen und beim Kauf eines neuen Paares überprüfen lassen, ob sich am Bedarf etwas verändert hat, dies kann bedingt durch das Training selbst, durch andere Trainingsumfänge und Veränderungen im Laufstil immer vorkommen.

Gigapsort hat über 40 verschiedenen Laufschuhmodelle unterschiedlichster Hersteller im Sortiment, für einen Laien ist das Angebot kaum zu überblicken, gute Beratung ist beim Kauf also unumgänglich. Für einen Laufschuhkauf mit guter Beratung und sorgfältiger Analyse sollte man im Idealfall etwas mehr Zeit einplanen, um die Entscheidung in Ruhe fällen und verschiedene Schuhe anprobieren zu können.

Woran kann man als Laie nun eine gute Beratung erkennen? „Eine gute Laufberatung erkennt man daran, dass der Fuß sorgfältig vermessen wird, also Größe, Breite, Länge, und das wichtigste ist dann die Vermessung des Fußgewölbes und die Analyse der Fußstellung.“ verrät Michael.

Um gut vorbereitet zur Kaufberatung zu gehen, sollte man sich ein paar Dinge schon zuhause überlegen. Wichtig ist es ungefähr zu wissen, wo man überwiegend laufen wird, also eher auf Asphalt, befestigten Wegen oder mehr im Wald und auf Trails. Weiters ist es wichtig, eine Vorstellung davon zu haben, wie oft bzw. wie regelmäßig man trainieren wird. Ab einer gewissen Intensität des Trainings mache es nämlich Sinn, ein Paar Schuhe zum Wechseln zu haben, um dem Fuß andere Reize zu geben und Material zu schonen, wie uns der Laufschuhexperte erklärt. Hat man bereits orthopädische Einlagen, muss man diese unbedingt zur Anprobe mitbringen. Wichtig ist es zudem, den Verkäufer/die Verkäuferin auf gesundheitliche Vorbelastungen hinzuweisen, damit diese bei der Wahl des Schuhs berücksichtigt werden können.

Frauen rät der Experte dazu, auch wirklich zu Damenmodellen zu greifen, diese seien an den Leistenaufbau vom Fuß und die weibliche Anatomie besser angepasst: „Die Fußergonomie ist bei Frauen anders als bei Männern, Damenlaufschuhe sollten daher bevorzugt werden, es gibt aber auch Ausnahmesituationen, wenn eine Dame Laufschuhe jenseits von Größe 43 braucht oder einen sehr breiten Fuß hat, dann darf man nicht vom Kauf eines Herrenschuhs zurückschrecken.“  Das zu erkennen und festzustellen sei die Aufgabe eines guten Verkäufers.

Die Optik des Laufschuhs spielt für viele beim Kauf eine große Rolle, sie alleine sollte aber nicht ausschlaggebend für den Kauf sein. Zwar sollen die Schuhe gefallen, aber wichtiger ist und bleibt die Passform. Nicht selten muss Michael Kunden und Kundinnen mit Müh und Not vom Kauf eines unpassenden Schuhs abbringen, weil diese sich auf ein Design versteift haben: „Jemanden mit einem falschen Schuh aus dem Geschäft schicken, das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.“ Gigasport bietet zwar eine Passformgarantie an, die Schuhe können also problemlos umgetauscht werden, aber soweit sollte es im Idealfall nicht kommen.

Der Preis ist beim Laufschuhkauf ein großes Thema, Michael erklärt uns, dass der teuerste Schuh aber nicht automatisch für jeden der beste Schuh sein müsse, da es so viele Faktoren gebe, von denen die Wahl des richtigen Schuhs abhänge – das preisliche Topmodel im Laden sei deshalb individuell betrachtet kein Garant für eine gute Passform.

Ist die Entscheidung gefallen und der richtige Schuh gekauft, stellt sich noch die Frage, wie lange man ihn verwenden kann, bevor ein neues Paar notwendig wird. Zur Lebensdauer eines Laufschuhs erklärt der Experte: „1000km ist von fast allen Herstellern ein Richtwert, leichtere Schuhe wie spezielle Wettkampschuhe haben eine geringere Kilometerleistung, aber die 1000km sind ein guter Anhaltspunkt.“ Mitbedenken müsse man aber auch, dass viele den Laufschuh oft als Freizeitschuh nutzen, das zähle ebenfalls zur Abnützung und sollte berücksichtigt werden. Wird der Laufschuh während längerer Laufpausen entsprechend gelagert, also kühl, trocken und dunkel, wirke sich das positiv auf die Lebensdauer aus, wohingegen das Material bei nicht ordnungsgemäß gelagerten Schuhen unabhängig von der Kilometerleistung Schaden nehmen und den Kauf eines neuen Schuhs notwendig machen könne, auch wenn damit noch keine 1000km gelaufen wurden.

Die richtige Pflege darf natürlich nicht vergessen werden, dabei gilt es laut dem Experten zu beachten, dass Laufschuhe niemals in die Waschmaschine kommen dürfen, das schade dem Material, besser sei es, die Schuhe abzubürsten oder bei starker Verschmutzung mit einem feuchten Tuch zu reinigen.

Wer diese Punkte beachtet und sich bei der Wahl des richtigen Laufschuhs gut beraten lässt, dem ist ein ungetrübtes Laufvergnügen fast garantiert.

Michael Schneider und seine Kollegen und Kolleginnen bei Gigasport Klagenfurt stehen bei Fragen rund um den Laufschuhkauf gerne zur Verfügung.

Wer sich von der Expertise unseres Partners selbst überzeugen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, am Samstag, den 9. September 2017 zwischen 9- 16 Uhr bei Gigasport Klagenfurt zum großen Adidas Laufschuhtest und Fussscan vorbeizukommen.

Euer Club 261-Team

Kennt ihr schon…?

Kennt ihr schon Coach Christina Lackner? Wir waren neugierig und haben ihr ein paar Fragen gestellt, damit ihr sie (besser) kennenlernen könnt. Im Porträt erfahrt ihr, welche interessante Sprache sie erlernt, warum sie wohl die tierfreundlichste Jägerin ist und welchen Wunsch sie sich noch vor dem 30. Geburtstag erfüllen konnte.
Liebe Christina, wo wohnst du?
Ich wohne in Salzburg.
Was machst du beruflich?
Ich leite die Personalabteilung bei der Internationalen Stiftung Mozarteum #Mozartismyboss 😉
Was macht den Club 261 für dich so besonders?
Das internationale Netzwerk, das Vertrauen überall aufgehoben und willkommen zu sein.
Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Ich wollte vor meinem 30. Geburtstag etwas großartiges für mich machen und mir beweisen, dass ich einen Marathon laufen kann – und zwar ohne Probleme. Hab ich geschafft.
Wer bzw. was hat dich am meisten dazu inspiriert zu Laufen/Sport zu treiben?
Zu Beginn Paula Radcliffe, Scott Jurek, Brandon Brazier, dazu kam Kathrine Switzer und Edith Zuschmann.
Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?
Etwas zurückgeben zu können und einen Rahmen zu schaffen, anderen die Freude und Energie am Laufen vermitteln zu können
Hast du eine Lieblingslaufstrecke?
Eigentlich zwei: über den Salzburger Mönchsberg und auf den Dax Lueg (kleiner „Hausberg“ quasi vor dem Gaisberg).
Welches ist dein lustigstes Lauf-Erlebnis?
Als mich bei meinem ersten Marathon der barfuß laufende und als PUMUCKEL verkleidete Dietmar Mücke zeitweise begleitet hat – ich hatte so mit mir zu tun und er hat gequatsch und gequatsch … Da wurde mir klar, dass es nicht ums verbissene Durchkommen zu einer bestimmten Zielzeit geht, sondern um den Weg zur Ziellinie und wie man den verbringt!
Gibt es etwas, das niemand über dich vermuten würde?
Ich bin glühende Verehrerin von Giuseppe Verdi und Richard Wagner, ich backe gerne mein eigenes Brot, ich versuche (noch immer) Japanisch zu lernen und habe die Jagdprüfung aus Interesse abgelegt (ohne bis dato jemals ein Tier erlegt zu haben).
Welche ist deine liebste Reisedestination?
Ich reise unheimlich gerne um neue Länder kennenzulernen; ganz besonders wohl fühle ich mich in Japan, in Island und in Spanien
Was isst du am liebsten?
Ich esse grundsätzlich sehr gerne sämtliches Gemüse, scharfes Essen, Ziegenkäse, ab und zu ein besonders gutes Stück Fleisch sein, zum Beispiel Wild, das mein Papa geschossen hat und meine Mama zubereitet.
Wen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meinen Partner samt Sonnenschutz, Essen&Trinken (ja, ich bin eher praktisch veranlagt), Bücher und ein voll getanktes Wasserflugzeug – auf so einer Insel wird einem ja über kurz oder lang mal fad …
Und zu guter Letzt – erzähl uns bitte etwas besonders Spannendes über dich. 
Ich habe mir 2016 einen Traum erfüllt und mit meinem Partner den Kilimanjaro bestiegen – das war ein unglaublich schönes Erlebnis und mich überkam auf dem Gipfel ein sehr ehrfürchtiges Gefühl.
Vielen Dank für diesen spannenden Einblick!