Gerti runs San Diego…

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Running Greets from @ San Diego

Unsere Club 261 Läuferinnen sind mutig und es treibt sie immer wieder in die große weite Welt, um Neues zu entdecken! Unser Club 261 Lauftreff Betreuerin Gerti wagte den mutigen Schritt und übersiedelte Anfang des Jahres gemeinsam mit ihrem Mann Robert nach San Diego / Californien/USA. Ein wahres Laufparadies, wie sie uns in ihrem ersten Lagebericht beschreibt. Näheres gibt es jetzt nachzulesen…

„Ich sende euch ganz liebe Grüße aus der City of Sport, oder wie ich zu sagen pflege, dem „Nike-Free-Laufschuh-El Dorado“.

Um hier leben zu dürfen, gibt es gewisse inoffizielle Verhaltensregeln. Man muss entweder ein Surfbrett unter dem Arm, ein Skateboard unter den Füßen, ein Rad unter dem Hintern oder einen Hulahub Reifen um die Hüften haben. Das „must have“ sind allerdings Nike-Free-Laufschuhe! Ich hatte meine zum Glück aus Europa mitgebracht, doch Robert musste sich erst welche kaufen. Man will ja schließlich in der Nachbarschaft nicht gleich ungut auffallen. 😉

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Traumhafte Kulisse…

Die Sportszene ist hier wie gesagt überwältigend und wer nicht surft, der läuft! Man läuft hier natürlich nicht irgendwo und irgendwie, sondern auch dafür gibt es Verhaltensregeln. Unsere Laufstrecke führt uns immer entlang des Meeres. Zu unserer Rechten befinden sich der Sandstrand und die Surfer und zu unserer Linken die Strandcafes, Restaurants und Shops. Von hinten wird man meist von durchtrainierten Beach Boys überholt und entgegen kommen einem Damen in Hotpants. Der Dresscode lässt nicht viel Speckröllchen zu, denn als Mann läuft man natürlich „oben ohne“ und als Frau sollte die Hose keinesfalls länger sein, als der Hintern groß ist. An die Kopfhörer in den Ohren müssen wir uns vielleicht auch noch gewöhnen, doch wir probieren es vorerst ohne und genießen lieber das Rauschen des Meeres.

Auch die verschiedensten Laufstile hier sind interessant zu beobachten und erfordern einiges an Mut und Kreativität.

San Diego_Gerti2Das Klima in San Diego ist, wenn man den Einheimischen trauen kann, angeblich das beste der Welt, nämlich ganzjährig mild und trocken und bietet somit optimale Trainingsbedingungen.

Was das Essen betrifft, war meine Angst in Amerika nur auf fast food angewiesen zu sein, wohl doch ein bisschen unbegründet. Man lese und staune – auch hier gibt es Obst, Gemüse und sogar Vollkornbrot, man muss es nur kaufen! 🙂

Bzgl. der Laufevents hat man in dieser Stadt die Qual der Wahl. Abgesehen von den ganzen Halbmarathons (man beachte das Wortspiel :-)) gibt es im Feber auch einen Electric Run. Bei diesem Ereignis läuft (oder tanzt) man abends bei künstlichem Schwarzlicht und Partymusik im neonfarbenen Lauf-Outfit eine Strecke von 5 Kilometern. Ich glaube, das könnte mir gefallen.

So meine lieben Club Kolleginnen, ich muss jetzt Schluss machen, denn meine Nike-Frees brauchen Auslauf.

Ich bin gespannt, was uns in dieser wunderschönen Stadt mit ihren überdurchschnittlich freundlichen Menschen noch erwarten wird und verbleibe einstweilen mit: keep on running!“

(Fotocredit: Gerti Csapo)

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