Dürfen wir vorstellen…

Diese Woche stellen wir euch eine 261 Dame vor, die ihr alle kennt – Edith Zuschmann. Tag für Tag motiviert sie Frauen und Mädchen dazu, ihre eigenen Stärken zu entdecken und durch das Laufen Mut zu fassen – Mut sich selbst durch das Laufen zu verwirklichen, sich mit anderen zu vernetzen und Teil einer globalen Community starker und mutiger Frauen zu werden. Die meisten von euch kennen Edith, in diesem Interview verrät sie auch einiges abseits des Laufens. Erfahrt mehr in diesem Beitrag!

 

Edith, erzähl uns bitte, wo du wohnst.Zuschi

In Klagenfurt.

Was machst du beruflich?

Ich habe einen Wirtschaftsberatung studiert und bin staatlich zertifizierte Athletik Trainerin. Ich arbeitete im Marketing, bevor ich mich als Sportjournalistin und Laufcoach selbstständig gemacht habe. Darüber hinaus unterrichte ich Sport PR an der Fachhochschule Wr. Neustadt.

Was macht den Club 261für dich so besonders? 

Frauen auf der ganzen Welt durchs Laufen zu verbinden – egal wie alt sie sind, wieviel Erfahrung sie haben, woher sie kommen…Laufen ist eine sehr einfach und friedliche Botschaft mit einer eigenen Gemeinschaft und Frauen können aus dieser Kombination viel für sich mitnehmen. 261 braucht keine Übersetzung, es ist global! Es geht um Unterstützung, Freude am/durch das Laufen und Kameradschaft. Das alles geht weit über den physischen Aspekt hinaus… und das ist die Komponente, die diese Gemeinschaft für mich so besonders macht!

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen? 

Ich habe mit dem Laufen begonnen, als ich ein Teenager war. Es war meine Art um Freiheit und neue Energie zu finden.

Wer bzw. was hat dich am meisten dazu inspiriert zu Laufen/Sport zu treiben? 

Meine Großmutter hat mich dazu inspiriert, Sportlerin zu werden! Sie hat das Schwimmen geliebt und hat es mir beigebracht, als ich zwei Jahre alt war. Selbst mit 80 Jahren hat sie ihre Schwimm-Routine beibehalten…Sie hat mich aber nie gedrängt – sie hat mich darin unterstützt, meiner Passion zu folgen (selbst als meine Eltern sich gegen mein Ziel, Schwimmerin zu werden, aussprachen). Und natürlich ist da Kathrine Switzer 😊 – sie ist seit Jahren meine Mentorin und Lauffreundin…und heute werde ich von jeder einzelnen Frau inspiriert, die ihre Laufschuhe schnürt und zu Laufen beginnt, egal wie alt sie ist.

Wie entstand eigentlich die Idee, aus der sich der Club 261 mit seinen Lauftreffs, geleitet von speziell ausgebildeten Coaches entwickelt hat?

Ich wollte einen Lauftreff speziell für Frauen und Mädchen in Klagenfurt initiieren. Und genau in dieser Zeit begannen intensive Gespräch mit Kathrine über ihre Startnummer 261. Es kamen immer mehr Frauen zu ihr und erzählten ihr welch wichtige Bedeutung diese Zahl für sie hat. Sie gäbe ihnen Mut… und dann zählte ich eins und eins zusammen und startete die private Initiative – einen Lauftreff – ganz ohne Leistungsdruck, bei dem Spaß an der Bewegung im Vordergrund stand. Kathrine war davon begeistert.

Das Konzept ging auf… und heute, fünf Jahre später, ist es dabei ein weltumspannendes Laufnetzwerk für Frauen zu werden.

Da es ein einzigartige Konzept ist, war es notwendig auch ein neuartiges Schulungsprogramm für Coaches ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit meinem Partner, Horst von Bohlen, kreierten wir das 261 Train the Trainer Programm, das den Betreuerinnen einen sicheren Einstieg ermöglicht und zudem neue Perspektiven eröffnet.

Hast du eine Lieblingslaufstrecke? 

Die einsamen Trails in den italienischen Dolomiten.

Magst du uns dein lustigstes Lauferlebnis verraten? 

Das war, als ich mit fünf wundervollen 261 Damen durch den Central Park in New York lief und wir den Marathon Olympiasieger Stefano Baldini „stalkten” – ich habe noch nie zuvor so viel gelacht…und übrigens, er hat das Laufen und Lachen mit uns genossen 😊

Gibt es etwas, das niemand über dich vermuten würde?

Meine Familie ist seit Generationen im Besitz eines Weinguts. Ich war die erste Erstgeborene, die diese Tradition nicht fortgeführt hat. Ich wollte Schwimmerin werden und wurde schließlich zur Läuferin. Meine Schwester hat das Weingut übernommen und macht das großartig! Ich liebe es, bei ihr im Restaurant auf dem Weingut als Kellnerin auszuhelfen.

Welche ist deine liebste Reisedestination? 

Die italienischen Dolomiten. Dort finde ich Frieden und Freiheit – um zu Laufen, zu Wandern und zu Essen.

Was isst du am liebsten? 

Norditalienische Küche und, um ehrlich zu sein….jede Art von Österreichischen Torten

Wen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? 

Meinen Mann, meinen Badeanzug und ein Paddelboot.

Zu guter Letzt, magst du uns etwas besonders Spannendes über dich erzählen?

Während eines Laufs in Paris hat mich ein Pärchen verfolgt und angehalten. Sie hielten mich für die Isländische Schauspielerin und Sängerin Björk. Sie wollten ein Autogramm von mir und mich zum Essen einladen…sie glaubten mir nicht, als ich ihnen beteuerte, nicht Björk zu sein…sie bestanden trotzdem darauf mich zu bewirten.

Vielen Dank für diesen spannenden Einblick! 

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