Bewirb dich als Club 261 Betreuerin

Club 261 Lauftreffbetreuerinnen – sie sind das Herzstück unserer Lauftreffs. Sie führen ehrenamtlich die Laufgruppen, stellen das wöchentliche, auf die Teilnehmerinnen abgestimmte Programm zusammen, sorgen für beste Stimmung und ermöglichen allen Läuferinnen – Einsteigerinnen wie Erfahrenen – Spaß und Freude am Laufen – fern vom Leistungsdruck und Wettkampfgedanken.

Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, ebenso wie eine erfüllende! Das Lachen und die fröhlichen Gesichter der Läuferinnen geben so viel zurück!!!

Du möchtest gerne als Club 261 Betreuerin aktiv werden? BEWIRB DICH!

  • Du hast Spaß und Freude am Laufen
  • Du bist 21 Jahre oder älter
  • Du bist kommunikativ
  • Du bist Nichtraucherinnen und körperlich gesund
  • Du bist bereit 2-4x pro Monat / 1x pro Woche für 1 Stunde ehrenamtlich einen unserer Club 261 Lauftreffs  zu führen
  • Du bist bereit dich regelmäßig fortzubilden
  • Sollte es in deiner Nähe noch keinen Club 261 Lauftreff geben, würden wir uns freuen, wenn du gemeinsam mit einer 2. begeisterten Läuferin einen neuen Standort startest!

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So funktioniert’s:

Bitte folgenden Datenfelder ausfüllen und abschicken.

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Geburtsdatum(required)
Wo möchtest du als Club 261 Betreuerin aktiv werden?

Klagenfurt
St. Veit/Liebenfels
St. Kanzian
Villach
Spittal/Drau
Krakau / Stmk.
Graz

Warum möchtest du als Club 261 Betreuerin aktiv werden?
Ich bin Nichtraucherin
Ja

Nein

Deine Fragen an unser Club 261 Team

Unsere Ausbildungsverantwortlichen melden sich via E-Mail umgehend bei dir und stimmen das weitere Prozedere (Bewerbungsbogen + persönliches Gespräch) mit dir ab.

Um als Club 261 Betreuerin aktiv zu werden, ist ein 2tägiger 261 Train the Trainer Kurs (Freitag Abend bis Sonntag), ein Webinar sowie ein Online Test zu absolvieren. Dabei erhältst du viel hilfreiches Werkzeug, um sicher und bestens gerüstet los starten zu können. 

Für Fragen stehen wir dir natürlich auch unter unserer E-Mail Adresse club261klagenfurt@gmail.com zur Verfügung!

Wir freuen uns auf deine Nachricht! 🙂

* Alle Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich für den Bewerbungsprozess verwendet. Keine Weitergabe an Dritte.

Angst – und wie Laufen hilft

Wenn wir Laufen, fühlen wir uns gut – das können die meisten von uns bestätigen. Laufen kann unsere psychische Gesundheit erhalten und verbessern und vor allem bei Angststörungen kann Bewegung zu einer tatsächlichen Verbesserung führen. Angststörungen sind weit verbreitet: Zirka 40 Millionen der erwachsenen Bevölkerung in den USA und über 25% in Europa erleben zumindest einmal im Jahr Angstzustände. Gerade weil Laufen Abhilfe verschaffen kann, ist es so wichtig, dass jeder und jede diesen Sport ausüben kann. Sehen wir uns genauer an, was Angst ist und wie Laufen uns die Angst nehmen kann.

Was ist Angst?

Angst ist anstrengend! Das ist ein Zustand höchster Wachsamkeit ausgelöst durch akuten Stress. Bekannt ist die sogenannte „Kampf-oder-Flucht-Reaktion“, die durch eine Bedrohung ausgelöst und mit einer Flut von chemischen Stoffen und Hormonen im Körper einhergeht. Dieser Mechanismus bereitet uns darauf vor, entweder zu bleiben und zu kämpfen oder wegzurennen, und wird von unserem autonomen Nervensystem gesteuert. Das bedeutet, wir können diesen Mechanismus nicht bewusst kontrollieren, denn er soll unser Überleben sichern.

Angst kann etwas Gutes sein, denn sie hilft uns, in einem Wettkampf, bei einer Prüfung oder in einer Stresssituation Leistung zu erbringen. Problematisch wird Angst nur dann, wenn etwas als Bedrohung wahrgenommen wird, was eigentlich nicht bedrohlich ist, sondern sogar völlig harmlos und unsere Reaktion dadurch überzogen ist. Wir reagieren mit einem schnellen Herzschlag, Atemlosigkeit, Zittern und Panik in Situationen, in denen das unangemessen ist. Für diese Angst kann es spezielle Auslöser geben, wie ein läutendes Handy im Supermarkt, aber eine Panikattacke kann auch einfach so, aus dem Nichts kommen. Die Angst kann entweder als plötzliche Attacke auftreten oder uns als ständiges Gefühl von Sorge und Selbstzweifel in Form einer generalisierten Angststörung begleiten. Angststörungen können das Leben Betroffener stark einschränken, denn sie versuchen ständig, möglichen Auslösern aus dem Weg zu gehen. Oft ziehen sie sich zurück und können nur noch unter größter Anstrengung das Haus verlassen. Deshalb gehen Angststörungen meist mit Depressionen einher.

Laufen hilft

  1. Veränderung der chemischen Stoffe im Gehirn: Wenn wir uns bewegen, schüttet das Gehirn chemische Stoffe und Hormone aus, durch die wir uns während der Bewegung und auch danach wohlfühlen. Meist sprechen wir in diesem Zusammenhang von Endorphinen. Das sind Stoffe, die sich an dieselben Rezeptoren im Gehirn binden, wie Morphin, und deshalb Glücksgefühle auslösen und das Schmerzempfinden reduzieren. Weniger bekannte Stoffe sind Endocannabinoide, die ähnlich wie Cannabis eine beruhigende und entspannende Wirkung haben. Diese Stoffe werden durch längere, anstrengende Bewegung ausgeschüttet und wenn wir das regelmäßig tun, dann bekommen wir wiederholt eine Dosis natürlicher Medizin gegen Angstzustände.
  2. Veränderung der Gehirnaktivität: Wissenschaftler aus Köln haben gezeigt, dass die Gehirnaktivität im präfrontalen Cortex durch Ausdauersport abnimmt. Das ist der Teil des Gehirns, in dem emotionale Reize in bewusste Gefühle umgewandelt werden. Das bedeutet, dass lange Läufe dabei helfen, Grübeln und übermäßiges Nachdenken abzuschalten. Gleichzeitig ist die motorische Hirnrinde besonders aktiv, wenn wir laufen. Das ist der Teil des Gehirns, der für das Planen und logische Denken zuständig ist und aus diesem Grund können wir beim Laufen oft Lösungen für Probleme erkennen oder Situationen aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Laufen ist also wie ein Neustart für unser Gehirn.  
  3. Selbstvertrauen aufbauen: Laufen ist die ideale Aktivität, um uns Herausforderungen zu stellen. Wenn wir uns ein Ziel setzen, das wir erreichen möchten, aber das uns auch Überwindung kostet, dann bauen wir Selbstvertrauen auf, wenn wir es schlussendlich erreichen. Deshalb ist es so wichtig, sich realistische und erreichbare Ziele zu setzen, denn Misserfolg kann uns ganz schön zurückwerfen und unser Selbstvertrauen erschüttern. Wenn wir hingegen unsere Ziele beim Laufen erreichen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns auch den Herausforderungen in anderen Lebensbereichen stellen.
  4. Wachsender Selbstwert: Angst wird meist von einem negativen Selbstbild begleitet. Laufen kann dabei helfen, die Kraft des eigenen Körpers zu entdecken. Wenn man herausfindet, wozu der Körper fähig ist, kann das zu einer positiven Wahrnehmung des eigenen Körpers beitragen und wir beginnen, auf unseren Körper zu vertrauen. Zusätzlich erleben wir beim Laufen öfter einen schnellen Herzschlag oder Atemlosigkeit und können dadurch mit den Symptomen der Panikattacke besser umgehen.
  5. Mehr Anschluss: Die Verbindung zur Natur und das Laufen im Freien kann die psychische Gesundheit verbessern, aber andere Menschen um sich zu haben, hilft auf jeden Fall auch. Unterstützung von anderen zu erfahren ist wichtig – egal, ob sie von einer Freundin oder einem ganzen Laufclub kommt. Wenn wir laufen und über alles andere, nur nicht über die Angst sprechen, dann verschafft uns diese Ablenkung eine Verschnaufpause. Oder aber wir erzählen beim Laufen jemand anderem, wie wir uns fühlen und bemerken, dass es unserem Gegenüber ähnlich geht – beides hilft! Wenn wir wissen, dass wir nicht alleine sind, fühlen wir uns sicher.

Das sind nur einige der Punkte, wie uns Laufen bei Angst hilft. Im nächsten Blog werden wir uns praktische Tipps ansehen, wie wir uns selbst und anderen Läuferinnen und Läufer mit Angst helfen können. 

Dr Juliet McGrattan

Die Club 261 Lauftreffs starten wieder!

Nach der langen Covid-19 Pause geht es ENDLICH wieder los… und wir starten laufend mutig durch!
Wir laden DICH herzlich ein, bei unseren Club 261 Lauftreffs mitzumachen.

Hier die Starttermine:

ab 19. Mai – wieder jeden Mittwoch:

  • Liebenfels um 18:30 am Sportplatz in Liebenfels
  • Wien um 18 Uhr am Gaußplatz
  • Spittal an der Drau um 18:00 Uhr am Parkplatz der Drautalperle

ab 20. Mai – wieder jeden Donnerstag:

  • Klagenfurt um 18 Uhr beim Klagenfurter Strandbad
  • Klopeiner See um 18 Uhr bei der Raiffeisen Bank

ab 26. Mai – wieder jeden Mittwoch:

Maria Buch um 18:30 Uhr am Sportplatz

ab 27. Mai – wieder jeden Donnerstag:

Graz um 18:30 Uhr bei der Oper

ab 31. Mai – wieder jeden Montag:

Trofaiach um 18:30 Uhr am Busterminal

Hinweis: Selbstverständlich setzen wir bei allen Club 261 Lauftreffs die aktuellen Regelungen der Bundesregierung um und sorgen für die Sicherheit unserer Mitglieder und unserer 261 Coaches.

Wir freuen uns auf DICH und die Bewegung in der Natur.

Laufen ist nicht genug

Laufen ermöglicht uns schnell und effizient, gesund zu bleiben – und macht zusätzlich auch noch Spaß. Wir wissen, dass regelmäßiges Laufen das Risiko für viele Krankheiten, wie Diabetes Typ II, Herzerkrankungen und Krebs, reduziert. Was viele vielleicht nicht wissen, ist, dass Laufen alleine nicht reicht. Es braucht noch mehr als das.

Unser Körper ist wie geschaffen für Bewegung. Obwohl wir eigentlich nicht dafür ausgestattet sind, den ganzen Tag stillzusitzen, verbringen wir heutzutage dennoch die meiste Zeit im Sitzen. Unsere Vorfahren mussten sich bewegen, um für ihre Familie zu jagen, Nahrung zu sammeln und Kleidung herzustellen und heute können wir all das und noch mehr vom Sofa aus über unser Handy erledigen. Die neuen Technologien haben uns eine Menge der täglichen Aktivitäten abgenommen. Für manche sind zwar gerade diese Technologien eine tolle Motivationsquelle – mit Fitness-Apps, Tracker und dem Teilen der Aktivitäten in den sozialen Medien – aber im Allgemeinen sind wir viel weniger aktiv als früher.

Warum gefährdet aber mangelnde Bewegung unsere Gesundheit? Die Zellen unseres Körpers haben ihre eigenen Kraftwerke, die sogenannten Mitochondrien. Einige Zellen unseres Körpers, wie zum Beispiel unser Skelett, haben besonders viele Mitochondrien, die ständig Energie für die Zellen produzieren. Wenn wir uns nicht bewegen, dann staut sich die Energie in der Zellmembrane auf. Das führt in Folge zu oxidativem Stress in der Zelle und zur Ausschüttung freier Radikale, die der DNS der Mitochondrien Schaden zufügen. Wenn die DNS zu sehr geschädigt wird, dann stirbt die Zelle. Frühzeitiges Zellsterben löst Entzündungen in unserem Körper aus und wir wissen, dass langfristige Entzündungen viele schwerwiegende Krankheiten auslösen und beschleunigen kann. Wenn wir die Zeit im Sitzen hingegen verkürzen und immer wieder aufstehen und uns bewegen, dann wird die Energie aufgebraucht und das Aufstauen verhindert. Dadurch bilden sich weniger freie Radikale, die DNS der Zellen bleibt erhalten und die Zellen sterben nicht frühzeitig. Entzündungen werden reduziert und wir können das Risiko für Krankheiten minimieren.

Eine weitere Ursache für Entzündungen in unserem Körper ist Organfett (Viszeralfett), das schädliche Fett um und in unseren inneren Organen. Das ist nicht dasselbe wie subkutanes Fett, welches unter unserer Haut liegt. Lange Zeit im Sitzen beeinträchtigt den Stoffwechsel des Körpers, dann wechselt er in den Speicher-Modus und nutzt die verfügbare Energie auf andere Weise. Wenn wir dann also nach der Arbeit für eine halbe Stunde ins Fitnessstudio gehen, ist das Risiko für Krankheiten immer noch hoch, vor allem für Diabetes Typ II. Viszeralfett spricht aber glücklicherweise sofort auf Bewegung an. Sobald wir aktiv werden und die Zeit im Sitzen reduzieren, vermindert sich der Anteil an Viszeralfett und wir sind gesünder.

Die Kernbotschaft ist, dass Laufen alleine nicht ausreicht und auch nicht alles ist. Um unsere Gesundheit durch Bewegung merklich zu verbessern, müssen wir die Zeit im Sitzen reduzieren. Dabei gilt: Kurz bewegen, aber dafür häufig und weniger ist besser als nichts. Wenn wir den Dreh raushaben, ist es nicht mehr schwierig. Es genügt, früher aus dem Bus auszusteigen und die letzte Station zu gehen, den Drucker ans andere Ende des Büros zu stellen, kurz zur Kollegin hinzugehen, anstatt ihr eine E-Mail zu schicken, auf die Toilette im oberen Stock zu gehen, in der Werbepause aufzustehen und etwas zu trinken oder sogar in einen Stehtisch für die Arbeit zu investieren. Die Liste mit Ideen ist endlos! Wir freuen uns auf Kommentare mit deinen Ideen, wie du deinen Alltag aktiv gestaltest.

Bewegungstipps von Club 261 Läuferinnen

Nachdem wir uns noch in Geduld üben müssen, bis unsere Club 261 Lauftreffs in ganz Österreich wieder Fahrt aufnehmen, teilen unsere Mitglieder ihre besten Motivations- und Bewegungstipps!

Aller Anfang ist schwer, aber wer es jetzt wagt, den ersten Schritt zu tun, wird reich belohnt: Unsere Mitglieder berichten, dass sie sich durch den Club 261 einer Gemeinschaft von gleichgesinnten Frauen zugehörig fühlen und Mut gewinnen. Ihre Tipps kannst du gleich selbst ausprobieren – entweder auf deiner Lieblings-Spazier- oder Lauf-Strecke oder bei unserem wöchentlichen Online-Workout, das wir exklusiv für Mitglieder anbieten. Damit der Einstieg gelingt haben wir hier einige Tipps unserer Mitglieder gesammelt, weitere findet ihr auf Social-Media.

„Das Gefühl zu laufen ist unbeschreiblich“

„Sei selbstbewusst und trau dich. Dein Körper und vor allem du selbst werden es dir danken. Denn das Laufen verändert dein Leben.“

„Schnelligkeit ist nicht wichtig, die Bewegung selbst zählt.“

„Mutig sein für was neues!“

„Jede kann laufen lernen“

„Geduldig sein. Langsam anfangen und auf den eigenen Instinkt hören.“

„Vergleiche dich nicht mit anderen“

Motivation getankt? Dann nichts wie rein in die Sportschuhe und selbst eine Runde drehen!

Schwache Blase

Sprünge, abwärts laufen, Sprints, … das ist der Albtraum jeder Frau mit schwacher Blase. Viele Frauen vermeiden übermäßige Bewegung, weil sie Urin verlieren, wenn sie laufen oder springen. Das ist eine RIESIGE Hürde, und zwar nicht nur für Frauen, die Kinder zur Welt gebracht haben, sondern für Frauen jeden Alters. Stressinkontinenz betrifft Millionen von Frauen weltweit. Aber was genau passiert im Körper und was kann man dagegen tun?

Was passiert im Körper?

Die Blase ist ein Muskelsack, der sich auffüllt und wieder schrumpft, wie ein Ballon. Sie befindet sich auf einer Muskelschlaufe, dem Beckenboden, der sich vom Schambein an der Beckenvorderseite bis zum Steißbein auf der Hinterseite erstreckt. Dieser Muskel stützt die Organe im Becken, unter anderem die Blase.

Wenn die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist, dann kann durch zusätzlichen Druck durch Springen oder Laufen Urin aus der Blase austreten. Der Beckenboden kann beispielsweise durch eine Schwangerschaft geschwächt werden, wenn das Baby neun Monate lang auf die Muskulatur drückt. Das Pressen bei der Geburt oder Komplikationen können die Beckenbodenmuskulatur ebenfalls schädigen. Auch Verstopfungen oder Schwierigkeiten beim Toilettengang sowie Übergewicht können zusätzlichen Druck auf die Beckenbodenmuskulatur ausüben. Meist tritt Stressinkontinenz nach der Menopause, wenn der Östrogenspiegel sinkt, auf oder wird dadurch verstärkt, weil das Gewebe im Becken dann generell weniger elastisch und belastbar ist.

Was kann man dagegen tun?

Zuallererst sollten wir uns auf die Dinge konzentrieren, die wir in der Hand haben. Wir können unsere Kinder nicht wieder zurückgeben, obwohl wir das vielleicht manchmal möchten und den Alterungsprozess können wir auch nicht aufhalten. Wir können aber unseren Beckenboden mit ein paar einfachen Schritten unterstützen:

  1. Trainiere die Beckenbodenmuskulatur: Wie alle Muskeln im Körper muss der Beckenboden regelmäßig und konsequent trainiert werden. Einfach nur schnell zusammendrücken, wenn wir daran denken, reicht nicht, denn die Übungen müssen auch richtig gemacht werden. Das braucht Zeit und Übung! Wichtig ist es, den Beckenboden in den Wochen nach der Geburt zu trainieren und mit Gehen anzufangen, bevor man das Laufen wieder aufnimmt.
  2. Achte auf das Gewicht: Übergewicht übt zusätzlichen Druck auf den Beckenboden aus und Frauen, die ihre überschüssigen Pfunde loswerden, bemerken eine Verbesserung der Stressinkontinenz. Dabei spielen eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und noch mehr Entschlossenheit eine wichtige Rolle.
  3. Reduziere die Zeit im Sitzen: Ein weiterer Grund für eine schwache Beckenbodenmuskulatur ist eine schwache Gesäßmuskulatur. Wer bei der Arbeit die meiste Zeit sitzt, nutzt seine Gesäßmuskulatur höchstwahrscheinlich zu wenig. Abhilfe verschaffen können wir, indem wir alle 20 bis 30 Minuten aufstehen und ein paar Minuten gehen und ein paar Kniebeugen oder Ausfallschritte in unser Workout einbauen.
  4. Hilfe suchen, wenn es nicht besser wird: Es dauert mindestens drei Monate, bis sich das Beckenbodentraining bemerkbar macht. Wenn die Übungen aber nicht helfen oder du nicht sicher bist, ob du die Übungen richtig machst, dann zahlt es sich aus, Experten zu Rate zu ziehen. Dass professionelle Hilfe zur Verfügung steht, ist vielen Frauen nicht bewusst oder sie schämen sich, Hilfe zu suchen. Doch ein Termin bei der Physiotherapeutin oder beim Physiotherapeuten ist schnell vereinbart und dort wird die Stärke des Beckenbodens richtig gemessen und man bekommt professionellen Rat zum Training. Bei Untersuchungen kommen Stimulationsgeräte zum Einsatz, die in die Scheide eingeführt werden, um die Muskelkraft beim Zusammendrücken zu messen und einige dieser Geräte setzen elektrische Impulse, um besonders schwache Muskeln zusammenzudrücken. Es gibt auch tamponförmige Trainingshilfen und Gewichte, um die Beckenbodenmuskulatur zu stärken – und ja, das ist tatsächlich vaginales Training. Wenn das Problem dadurch aber nicht gelöst ist oder andere Probleme, wie ein Vaginalprolaps, verstärkt werden, helfen Gynäkologinnen oder Gynäkologen weiter. Dann werden Tests an der Blase durchgeführt und operative Maßnahmen, die helfen können, besprochen. Normalerweise wird erst dann zu einer Operation geraten, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist.

Stressinkontinenz bei Bewegung ist eine große Belastung. Einlagen werden aber immer besser und einige sind sogar waschbar und wiederverwendbar, was dadurch auch umweltfreundlicher ist. Hosenröcke oder Röcke verstecken die Einlagen, aber die meisten Frauen setzen auf dunkle Leggings und hoffen, dass niemand die feuchten Flecken bemerkt. Nichts zu trinken, klingt zwar verlockend, ist aber gefährlich, vor allem bei weiten Strecken und an heißen Tagen. Besser ist es, die Blase vor dem Laufen gut zu entleeren und ein paar Toiletten-Stopps entlang der Strecke einzuplanen oder sich hinter einen Busch zu hocken. Das Wichtigste ist aber, nicht verlegen zu sein, Hilfe zu suchen. Millionen von Frauen befinden sich in derselben Situation und wir müssen nicht einfach damit leben.

von Dr. Juliet McGrattan

Move the World – die globale 261 Fearless Lauf- und Walking-Serie 2021

Bewege die Welt mit der globalen 261 Fearless Lauf- und Walking-Serie Move the World! Vernetze dich mit Frauen aus aller Welt, bleib in Bewegung und unterstütze 261 Fearless Inc. mit deiner Teilnahme. Jede und jeder kann teilnehmen, egal ob Club 261 Mitglied oder nicht. Zeitmessung oder eine Kilometer-Vorgabe gibt es nicht – du entscheidest, wie weit du gehst und ob du dabei laufen oder gehen willst.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Markiere dir den April 2021 im Kalender – denn da findet die Veranstaltung dieses Jahr statt
  • Du wählst selbst, wie du mitmachen möchtest
    • Entweder du druckst dir deine Startnummer aus und bewegst dich wann und wo du willst
    • Oder du loggst dich virtuell auf Zoom ein und läufst bei einem unserer Club 261 Lauftreffs mit
    • Oder du machst vor Ort mit!

Die Termine bei den Club 261 Lauftreffs vor Ort:

  • Montag, 26. April um 18:30 Uhr: Treffpunkt in Trofaiach
  • Donnerstag, 22. April um 18:00 Uhr: Treffpunkte in Klagenfurt, am Klopeiner See und in Graz
  • Mittwoch, 28. April um 18:30 Uhr: Treffpunkte in Wien, St.Veit/Liebenfels, Spittal a.d. Drau

Die Anmeldung funktioniert ganz einfach:

  1. Fülle das Anmeldeformular unten aus
  2. Wähle aus, welche Goodies du haben möchtest
    • Entweder eine exklusive Move the World Medaille und ein Goodie-Bag mit Gutscheinen unserer Partner (Anmeldegebühr: 30 €)
    • Oder eine Move the World Medaille, ein Goodie-Bag mit Gutscheinen unserer Partner (Ledlenser, Ringana, Verival, Fair Anita und viele mehr) und ein Move the World T-Shirt (Anmeldegebühr: 55 €)
  3. Du erhältst am 1. April eine E-Mail mit deiner Startnummer, Informationen zu Teilnahme und deinen Goodies
  4. Dann bewegst du dich wie, wann und wo du möchtest im Monat April 2021
  5. Und erhältst im Anschluss deine Medaille!

*Ich übernehme hiermit alle Risiken ohne Einschränkung im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung, einschließlich Stürze, Witterung, Hitze, Luftfeuchtigkeit, Verkehr, Fahrbahnzustand und Untergrund. Ich habe diesen Haftungsverzicht gelesen, zur Gänze verstanden und mit meiner Teilnahme verzichte ich, oder eine andere Person oder juristische Person, die in meinem Namen handeln darf, auf und entbinde den Club 261 Österreich und 261 Fearless Inc. sowie deren Mitarbeiter, Direktor*innen, Vertreter*innen, Freiwillige und Nachfolger von Klagen, Haftung und Forderungen, einschließlich Tod, Körperverletzung, Sachbeschädigung oder anderen Schäden oder Unannehmlichkeiten jeglicher Art, die aus meiner Teilnahme resultieren. Zusätzlich erteile ich hiermit 261 Fearless und dem Club 261 die Erlaubnis, Fotografien, Videos und Aufnahmen von mir zu Werbezwecken auf allen Kanälen und zur Bewerbung der Veranstaltung zu verwenden.

**Haftungsverzicht für Teilnehmer*innen unter 18 Jahren: Durch die Zustimmung zur Teilnahme meines Kindes entbinde ich 261 Fearless und den Club 261 von jeglicher Haftung, Klagen und Forderungen, die aus der Teilnahme meines Kindes entstehen. Ich bestätige und versichere, dass ich in voller Kenntnis der Risiken im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung bin und mein Kind körperlich zur Teilnahme in der Lage ist. Zusätzlich erteile ich hiermit 261 Fearless und dem Club 261 die Erlaubnis, den Namen, Fotografien, Videos und Aufnahmen von mir zu Werbezwecken auf allen Kanälen ohne Entschädigung zu verwenden.

Der Club 261 Adventkalender

Auf dich wartet jeden Tag eine neue Überraschung und gemeinsam zählen wir die Stunden bis Weihnachten! Die 24 Türchen des Club 261 verbergen kleine, virtuelle Geschenke, die unsere 261 Coaches liebevoll für dich zusammengestellt haben. Damit du voller Mut durch eine etwas andere Adventzeit kommst und mit viel Energie ins neue Jahr starten kannst 🙂

https://calendar.myadvent.net/?id=b6e8f78961eba842e2ff86ac70f5a718

Der Club 261 Lichterkettenlauf

Wir erhellen die dunkle Jahreszeit mit Lichtern und Bewegung! Auch heuer wird der fast schon zur Tradition gewordene Lichterkettenlauf stattfinden – wenn auch diesmal ein wenig anders.

Der Lichterkettenlauf 2020 findet als virtueller Lauftreff am Mittwoch, den 16. Dezember, statt, bei dem ALLE Mitglieder aus ganz Österreich gemeinsam mit dabei sind.

Jedes unserer Mitglieder erhält auf dem Postweg eine persönliche Einladung übermittelt, die den Zoom Zugangslink enthält. Mit dem Zoom-Link einwählen und mitmachen. Los geht es mit einem von unseren 261 Coaches geführtes Aufwärmen und einem virtuell gemeinsamen Lauf . Die Lichterkette schmückt dabei unsere Läuferinnen und trägt Licht in die Nacht. Im Anschluss laden wir alle Teilnehmerinnen auf einen gemütlichen Austausch bei einer warmen Tasse Tee ein.

Zu diesem Event sind auch die Familien unserer Mitglieder – Kinder und Partner – herzlich eingeladen.

Wir freuen uns schon auf jede Menge Lachen, Laufen und Lichter! Der Lauf bildet den krönenden Abschluss eines äußerst bewegten und laufend mutigen Jahres.

Dieses Bild ist noch vom letzten Jahr – heuer werden wir mit etwas mehr Abstand Licht verbreiten!

Die Club 261 Mitgliederversammlung 2020

2020 stellt uns alle vor Herausforderung – nichts kam so, wie Anfang des Jahres geplant. Dank kreativer Ideen der 261 Coaches, der Flexibilität des Vorstands und des Enthusiasmus unserer Mitglieder fanden wir gemeinsam Wege vernetzt und auch gemeinsam aktiv zu bleiben. Bei unserer virtuellen Mitgliederversammlung via Zoom haben wir auf ein spannendes Jahr zurückgeblickt, das hier in Bildern zu sehen ist:

Nach einer erfolgreichen, vierjährigen Amtszeit wurden die Vorstandsmitglieder Edith Zuschmann, Astrid Siebert, Sonja Bacher und Horst von Bohlen für weitere vier Jahre bestätigt. Das ist ein Vertrauensbeweis und ein großes Dankeschön an die vier Vorstandsmitglieder, die immer mit kreativen Ideen Schwung in den Club 261 bringen.

Unser ganz besonderer Dank gilt Angela Pribernig, die mit dieser Versammlung aus dem Vorstand ausgeschieden ist. Angela hat den Club 261 von der ersten Stunde an immer voller Tatendrang unterstützt und sich eingesetzt. Jetzt wünschen wir ihr alles Gute in Deutschland!

Ein großes DANKE richten wir auch an unsere 261 Coaches, an alle Partner des Club 261 und vor allem an unsere treuen Mitglieder! Danke, dass Ihr voller Engagement und Enthusiasmus dabei seid und den Club 261 im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung haltet.

Ebenfalls bei der Mitgliederversammlung beschlossen wurde der Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2021, der wieder bei 30 € liegen wird. Dem Jahreswechsel steht nun nichts mehr im Wege – wir freuen uns schon auf ein neues, aufregendes und spannedes Jahr 2021 und können schon jetzt einen kleinen Ausblick geben:

Laufreise

2020 musste die Reise leider verschoben werden, doch wenn es die Bestimmungen erlauben, möchten wir im Mai die Laufreise nach Ljubljana nachholen.

Adventure Runs im Sommer

Auch 2021 werden wir wieder gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Kärnten ein paar ausgewählte Betriebe besuchen und mit Lauftreffs sowie kulinarischen Erlebnissen verbinden.

Charity Lauftreff im Herbst

Beim Charity-Lauftreff wollen wir auch nächstes Jahr wieder die Frauenberatungsstellen in Kärnten unterstützen und so Frauen in Notsituationen helfen.

Noch im Jahr 2020 wird es wieder einen Lichterkettenlauf geben!

Am 16.12. treffen wir uns online via Zoom zum Club 261 Lichterkettenlauf und genießen anschließend gemeinsam eine Tasse Tee. Nähere Infos folgen in Kürze!