Sicherheit beim Laufen

Gerade im Winter ist es nicht immer möglich bei Tageslicht zu laufen und wir müssen in der Dunkelheit raus ins Freie. Generell ist Laufen für Frauen in Österreich sehr sicher und gibt es nur wenig Überfälle, obwohl das in den Medien oft anders dargestellt wird. Meist passieren Übergriffe im Kreise der Familie oder Freunde und nicht mit wildfremden, die auf der Straße lauern. Dennoch geht Sicherheit vor! Beim Refresher-Kurs am Faaker See hat uns der Sicherheitsexperte der österreichischen Polizei folgende Tipps gegeben:

  • Vorbereitung der Laufrunde: Am besten, du bereitest mehrere Strecken vor und variierst die Uhrzeit und die Laufrunde jedes Mal. So kann niemand deinen Laufrhythmus beobachten und entlang der üblichen Laufstrecke auf dich warten.
  • Informiere Familie oder Freunde: Am besten du gibst jemandem, dem du vertraust kurz Bescheid, wann du welche Runde heute laufen wirst. Dadurch weiß die Familie Bescheid, wann du wieder zu Hause sein wirst und du kannst mit ruhigem Gewissen laufen.
  • Nimm ein Handy mit: Speichere die Nummer der Polizei (133) im Handy ein, damit du im Notfall für dich selbst oder für eine andere Person den Notruf wählen kannst. Die Polizei ist da, um dir zu helfen, also lieber einmal zu oft anrufen!
  • Aufmerksam sein: Verzichte darauf, Musik zu hören oder zu telefonieren, wenn du läufst. Nur so kannst du deine Umwelt aufmerksam wahrnehmen und darauf reagieren. Vor allem in der Dämmerung und im Dunkeln ist es wichtig, die Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen – auch um Stürze und Unfälle im Straßenverkehr zu vermeiden!
  •  Laufe in Gesellschaft: Es ist immer sicherer zu zweit oder in einer Gruppe zu laufen. Lauf also mit 261!
  • Licht & Sicherheit: Laufe entlang beleuchteter Strecken, nimm eine Stirnlampe mit und trage reflektierende Kleidung oder Warnwesten, um dich sichtbar zu machen. Das ist im Straßenverkehr wichtig, aber auch auf Wiesen und in Wäldern, um Stürze zu vermeiden.
  • Schutzalarm verwenden: Im Falle eines Angriffs kannst du mit einem Taschenalarm auf dich aufmerksam machen. Diese Alarme passen in die Hosentasche und können blitzschnell ausgelöst werden. Der laute Alarm wird den Angreifer abschrecken und die Aufmerksamkeit von Passanten auf dich ziehen. Taschenalarme sind günstig zum Beispiel im Drogeriemarkt erhältlich.
  • Selbstverteidigung: Solange du Selbstverteidigung nicht regelmäßig und laufend übst, kannst du sie im entscheidenden Moment wahrscheinlich nicht anwenden und sie ist nutzlos. Was immer wirkt, ist ein Tritt zwischen die Beine!
  • Laufen mit Hund: Wenn du keine menschliche Begleitung findest, kannst du auch deinen oder den Hund eines Freundes mitnehmen. Hunde wirken abschreckend und sind sensibel auf Gefahr.
  • Soziale Medien: Poste nicht, wann, wo und wie weit du gelaufen bist auf den sozialen Medien. Es ist nichts leichter, als beim nächsten Mal entlang der Strecke auf dich zu warten. Deshalb muss nicht jeder wissen, wo du unterwegs bist.
  • Keine Gespräche anfangen: Lass dich beim Laufen nicht in Gespräche mit Fremden verwickeln, sondern laufe einfach weiter und ignoriere die Person(-en). Sollte es doch dazu kommen, versuche Abstand zu halten und zu gestikulieren, um zu vermeiden, dass dein Gegenüber zu nahe an dich herankommt. Bleibt ein Auto neben dir stehen, so halte auch Abstand oder laufe einfach weiter.
  •  Pfefferspray: Die Anwendung von Pfefferspray muss gelernt sein, ansonsten kannst du dich selbst damit verletzen. Der Pfefferspray muss täglich aufgeschüttelt werden, damit er funktioniert und die Anwendung muss automatisiert sein, damit du ihn in einer Notsituation anwenden kannst. Außerdem musst du auch Faktoren wie die Windrichtung beachten, sonst hast du den Pfefferspray selbst im Gesicht.
  • Selbstbewusstsein: Wenn du dich aufrecht hinstellst und mit fester Stimme sprichst, wirkt das abschreckend. Sollte dich wirklich jemand angreifen, dann schrei so laut wie du nur kannst zur Abschreckung und um Hilfe zu holen. Rufe eher „Feuer“ als „Hilfe“, damit Passanten auch wirklich zu dir kommen.
  • Hör auf dein Bauchgefühl: Es ist ganz, ganz wichtig, dass du auf dein Gefühl hörst. Wenn du dich unwohl fühlst oder denkst, du wirst verfolgt, dann rufe jemanden an, tu so, als würdest du telefonieren oder kehre um. Am Wichtigsten: Verständige die Polizei! Es muss nichts passieren, damit du die Polizei rufen kannst. Ein Verdacht genügt und dein Notruf ist immer gerechtfertigt. Die Polizei ist dazu da, dir zu helfen.
  • Weglaufen: Sollte es wirklich zu einer bedrohlichen Situation kommen, dann ignoriere die Person und versuche, der Situation zu entkommen. Am besten du läufst so schnell wie möglich in die andere Richtung und schreist laut.
  • Angriff einer anderen Person: Wenn du siehst, dass eine andere Person angegriffen wird, dann rufe Hilfe. Halte Abstand, wenn möglich, damit du nicht selbst verwickelt oder gar verletzt wirst. Wirf Steine auf den Angreifer, aber wahre die Distanz. Wenn es nicht anders geht, dann versuche mit Stöcken auf den Angreifer zu schlagen – aber auch dabei auf Distanz bleiben. Spiele nicht die Heldin!
  • Auf der Straße laufen: Egal, ob du in der Gruppe oder alleine unterwegs bist – manchmal gibt es keine andere Möglichkeit und man muss ein kurzes Stück auf der Straße laufen. Wenn das der Fall ist, so bleibe bitte auf jeden Fall immer auf der linken Straßenseite, nach dem Motto: Links gehen, Gefahr sehen!
  • Hunde als Angreifer: Oft passiert es, dass Läuferinnen nicht von Menschen, sondern von Hunden angegriffen werden. Wie reagierst du richtig, wenn ein Hund auf dich zukommt?
    • Schaue weg und ignoriere ihn. Blicke ihm nicht in die Augen, das ist für Hunde eine Aufforderung und Provokation.
    • Höre auf zu laufen, bleibe stehen oder gehe langsam weiter.
    • Lass den Hund links liegen, auch wenn er sich dir nähert oder vielleicht an sogar an dir schnuppert.
    • Hunde riechen Angst, also versuche tief ein- und auszuatmen und dich zu beruhigen.

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261 Coaches Refresher

Weiterbildung wird im Club 261 GROSS geschrieben! Deshalb haben wir auch dieses Jahr einen Auffrischungskurs für unsere 261 Coaches abgehalten. Im Bundessportzentrum am Faaker See wurden neue, spannende Themen behandelt, die unsere 261 Coaches bei ihren Lauftreffs umsetzen können.

Ein Sicherheitsexperte der Polizei war eingeladen und hat nützliche Tipps zum Thema Sicherheit und Laufen gegeben. Ein Thema, das gerade für Frauen besonders wichtig ist! Ein interessanter Hinweis vorweg: In der Gruppe laufen macht nicht nur mehr Spaß, es ist auch sicherer. Mehr Informationen zum Thema sind in unserem nächsten Eintrag zu lesen.

Neue Inhalte zu Persönlichkeitsstrukturen sollen den 261 Coaches helfen, die Zielgruppe für ihren 261 Lauftreff zu finden und erfolgreich zu motivieren. Damit die Marketing-Strategie gelingt, haben sich die 261 Coaches einen konkreten Maßnahemenplan erstellt und gemeinsam Ideen ausgetauscht.

Spiele, Spaß und mehr … Unsere 261 Coaches haben Spiele und Übungen vorbereitet und ausgetauscht. Jetzt ist jede von ihnen mit neuen Ideen gefüttert, die sie gleich mit ihrer Gruppe umsetzen kann!

Beim gemeinsamen Abendessen haben sich die 261 Coaches noch austauschen und von ihren Erfahrungen erzählen können. Die Zeit war schnell um und schon mussten die Coaches wieder nach Hause aufbrechen – voll neuer Energie und Ideen!

Fünf neue 261 Coaches für die Steiermark

Der Train the Trainer Kurs am Wochenende vom 16. und 17. November fand zwar in Klagenfurt statt, stand aber ganz im Zeichen der Steiermark. Fünf mutige Steirerinnen lernten, was es bedeutet ein 261 Coach zu sein. Jetzt haben sie das Rüstzeug, um Frauen in ihrer Region durch einen Club 261 Lauftreff zu führen. Die Kälte und der erste Schnee waren kein Hindernis, um Lauftechnik zu erlernen und Spiele auszuprobieren und jede Menge Spaß zu haben.

Wir sind stolz, unsere neuen 261 Betreuerinnen vorstellen zu können:

Dagmar vom 261 Club Lauftreff Graz freut sich in ihrer Rolle als 261 Coach schon auf einen „Haufn“ lustiger Mädels, die ihre Freude am Laufen teilen. Eine Stunde in der Woche in der sie lachend laufen und Körper und Geist bewegen dürfen.

Agnes und Martina vom 261 Club Lauftreff Trofaiach sind schon gespannt, die neuen Spiele und Lauftechniken in ihrer Gruppe umzusetzen. Für Martina ist es etwas ganz besonderes, als einfache Hobbysportlerin einen Lauftreff für interessierte Damen führen zu dürfen. Agnes freut sich vor allem darauf, ältere Damen zu begrüßen. Das Leben der Teilnehmerinnen wird sich durch den Club 261 ändern, sagt Agnes!

Ingrid & Anneliese vom 261 Club Lauftreff Maria-Buch (Die beiden starten schon sehr bald – wir halten euch auf dem Laufenden) freuen sich aufs Laufen in der freien Natur und an der frischen Luft. Ingrid will Stress besiegen, neuen Elan tanken und mit 50+ mutig durch die Wechseljahre laufen. Anneliese will möglichst unterschiedliche Frauen davon überzeugen, dass sie ihrem Körper und ihrer Psyche durch Laufen etwas Gutes tun!

Wir heißen die frischgebackenen Coaches in der 261 Community willkommen. Wir freuen uns schon auf neue Impulse in bestehenden Lauftreffs und einen neuen Standort in Judenburg. Gratulation an die Damen zum ersten Schritt und viel Mut und Freude bei der neuen Aufgabe!

Kennt ihr schon Coach Heidi?

Sie ist Coach in Spital an der Drau, hat eine Schwäche für Süßes und eine große Leidenschaft für das Laufen und den Triathlonsport. Erfahre hier mehr über Coach Heidi Semmler!

Liebe Heidi, was machst du beruflich? 
Ich wohne in Spittal an der Drau und bin Angestellte.

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Ich habe vor ca 20 Jahren mit dem Laufen begonnen, nach einen Vortrag von Dr. Schnabl, und auch mit den Gedanken Gewicht zu verlieren.
Schnell habe ich erfahren, wie gut das Laufen sich gesundheitlich und psychisch auf mich auswirkt.

Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?

Mich hat motiviert, dass ich als Coach diese tollen Erfahrungen auch anderen Mädels weitergeben kann!

Hast du eine Lieblingslaufstrecke?
Meine Lieblingsstrecke ist am Südufer des Millstätter Sees.

Welches ist dein lustigstes Lauf-Erlebnis?
Meine lustigsten Lauf-Erlebnise sind jede Woche, auf ein Neues, mit meinen Mädels!

Gibt es etwas, das niemand über dich vermuten würde? 

Meine größte Leidenschaft gehört dem Triathlon! Und ich höre alles an Musik, außer Klassisch.

Welche ist deine liebste Reisedestination?
Meine Reisen nach Florida und Kalifornien waren für mich bisher die Highlights.

Was isst du am liebsten?
Bei Süßigkeiten kann ich leider nicht nein sagen.

 

Vielen Dank für deine Antworten!

Lauftreff in Trofaiach: Neuer Standort, gewohntes Club 261 Angebot

Vieles neu macht der Mai, aber Gutes und Altbewährtes bleibt erhalten: Ab 25.5.2018 übersiedelt unser Club-Lauftreff von Leoben ins benachbarte Trofaiach. 

Gelaufen wird jeden Montag von 18:30 bis 19:30 mit Treffpunkt beim Busterminal Trofaiach.

Geleitet wird der Lauftreff in gewohnter Manier von Coach Romana Boiger, die später im Jahr noch weitere Unterstützung im Coach-Team bekommen wird.

Egal ob Laufanfängerin, ambitionierte Hobbyläuferin oder Laufprofi, alle Frauen sind herzlich willkommen beim neuen Treffpunkt vorbeizuschauen und mitzulaufen.

 

Komm vorbei, bringe deine Freundinnen mit, wir freuen uns auf dich! 

 

Kennt ihr schon Coach Elisabeth?

Sie ist Coach in Graz, eine richtige Allrounderin mit vielfältigen Interessen und teile eine Leidenschaft mit Garfield. Erfahrt in unserem Porträt alles, was ihr über Elisabeth Eder noch nicht wusstet.

Liebe Elisabeth, was machst du beruflich? 
Ich studiere Bauingenieurwesen an der Technischen Universität in Graz.

Was macht den Club 261 für dich so besonders?
Für mich ist die Gemeinschaft, die durch die Läuferinnen und Coaches entsteht, etwas sehr besonderes, das ich so nur vom Club 261 kenne.

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Ich habe ungefähr mit 16 angefangen zu laufen um mich einerseits etwas mehr zu bewegen, aber auch um mich mit Gedanken und Problemen, die mich beschäftigt haben, auseinanderzusetzen und durch die Bewegung wieder einen freien Kopf zu bekommen.

Wer bzw. was hat dich am meisten dazu inspiriert zu Laufen/Sport zu treiben?

Das sind ganz bestimmt meine Eltern, die mich und meine Schwester schon immer alles ausprobieren ließen, was wir uns in den Kopf gesetzt hatten, egal ob Sport, Musik oder Kunst. Einige Experimente verliefen besser als andere, aber am Ende haben mich meine Eltern immer dabei unterstützt.

Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?

Einerseits war es der Gedanke auch andere Frauen zum Laufen motivieren zu können. Andererseits haben Theresa und Romana (beide Coaches beim Club 261) einen großen Teil dazu beigetragen, indem sie mich überhaupt mit dem Club 261 vertraut gemacht haben.

Hast du eine Lieblingslaufstrecke?
Nein, eine spezielle Lieblingsstrecke habe ich nicht, aber am liebsten laufe ich im Grünen und bei Sonnenschein.

Welches ist dein lustigstes Lauf-Erlebnis?
Ein besonderes Lauferlebnis war für mich 2016 die Teilnahme am Wings for Life World Run in Wien. In der letzten Minute bevor das Catcher-Car mich überholte, konnte ich die Energie und die Motivation der anderen Läufer regelrecht fühlen (und hören). Alle versuchten noch einmal Gas zu geben um noch ein paar zusätzliche Meter herauszuholen und das alles auch noch für einen guten Zweck. Das war für mich ein richtiger Gänsehautmoment.

Gibt es etwas, das niemand über dich vermuten würde? 

Man kann mich für (fast) alles motivieren und wenn ich bei einer Sache dabei bin, dann mit vollem Einsatz. Daher habe ich schon viele Dinge ausprobiert: ich spiele aktiv Volleyball im Verein, ich habe sehr lange Zeit Klavier gespielt, male ab und zu in meiner Freizeit, ich bin eine Leseratte, ich habe eine Zeit lang Tennis gespielt, ich war früher ab und zu mit meiner kleinen Schwester klettern…und jetzt freut es mich, dass ich beim Club 261 gelandet bin. 🙂

Welche ist deine liebste Reisedestination?
Am liebsten reise ich ans Meer, weil ich finde, dass man sich beim Wellenrauschen am besten entspannen kann (laufen am Strand gefällt mir allerdings auch sehr gut!). Dabei ist es mir ganz gleich ob es in den sonnigen Süden oder doch in den kühleren Norden geht.

Was isst du am liebsten?
Mein absolutes Lieblingsessen ist Lasagne mit grünem Salat.

Wen/was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Menschen, mit denen ich gerne Zeit verbringe, genügend Proviant, einen Beachvolleyball und ein kleines Boot als “Fluchtmöglichkeit”.

Erzähl uns zum Abschluss bitte etwas besonders Spannendes über dich.
Ich liebe es im Garten ein bisschen herum zu experimentieren, so konnte ich schon einige selbst-gezüchtete Wassermelonen ernten. Momentan muss dieses “Hobby” zwar leider pausieren, da ich keinen eigenen Balkon oder Garten zur Verfügung habe, aber am Comeback wird schon geplant!

 

Vielen Dank für deine Antworten!

Das war der Coaches Refresher 2017

Am 18. November trafen sich unsere Coaches zum alljährlichen Auffrischungsseminar, diesmal in St.Veit/Kärnten.

Am Programm stand zuerst ein gemeinsames Klettererlebnis in der Boulderhalle, um den gut trainierten Muskeln der Läuferinnen einmal einen ganz anderen Input zu geben: „Uns war es wichtig, mit den Coaches etwas Neues zu machen. Es war aufregend zu sehen, wie erwachsene Frauen wissbegierig was Neues ausprobiert und sich gegenseitig unterstützt haben.“, meint Astrid Siebert, die den Tag gemeinsam mit Mastercoaches Edith und Horst plante und organisierte.

Die Coaches selbst erlebten den Kurs als erfrischend und gemeinschaftsfördernd, für Manuela Zeppitz aus Kärnten war es eine willkommene Abwechslung: „Der Boulderkurs war super, durch die guten Tipps vom Trainer konnten wir schnell unsere Fähigkeiten an der Wand ausprobieren. Besonders toll fand ich es auch hier, dass in der Gruppe eine Dynamik stattfand, so dass jede mit jeder einmal ins Gespräch kommen konnte, mal beim Klettern nebeneinander, mal beim Pausieren, weil die Hände schon nach kurzer Kletterzeit „weh“ taten (ist ja für uns Läuferinnen doch eine sehr ungewohnte Belastung). Der Kurs war für die Gemeinschaft sehr förderlich.“

Die ungewohnte Belastung machte Spaß, forderte und das Ausmaß der Anstrengung war für manchen Coach eine große Überraschung: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach zwei Durchgängen an der Wand schon mit zittrigen Unterarmen und Händen dastehen würde. Technik ist hier alles. Aber es ist ein super Ganzkörpertraining und man pusht seine Grenzen wieder etwas weiter (Stichwort: Überhang klettern).“, amüsiert sich Christina Lackner aus Salzburg.

Nach der Klettereinheit hatten sich alle eine Stärkung verdient und durften ein Mittagessen im einzigartigen Ambiente des Weinguts Schloss Taggenbrunn genießen: „Das Mittagessen auf dem Weingut – und das Weingut an sich – einfach der Wahnsinn. Traumhaft schön – da habt ihr uns echt verwöhnt!!!“, schwärmt Christina.

Im Anschluss an das Essen erfolgte der eigentliche Auffrischungskurs, in dem gemeinsam Laufübungen absolviert wurden, die Coaches sich über Übungen austauschten und den Coaches neuer theoretischer Input gegeben wurde.

Abgerundet wurde der Tag von einem gemeinsamen Abendessen, das viel Raum und Zeit zum Vertiefen der Beziehungen und dem weiteren Stärken des Gemeinschaftsgefühls diente. Alle wurden in diesem Rahmen wieder darin erinnert, was sie trotz der vielen unterschiedlichen individuellen Persönlichkeiten als Club 261 Coaches miteinander verbindet. Christina resümiert: „Ich glaube, wir sind wirklich alle eine sehr lustige und harmonische Truppe und hatten viel Spaß. Ich definitiv!“

Die Coaches kehrten so mit neuen Ideen für Lauftreffs versorgt zu ihren Clubs zurück und freuen sich schon darauf, ihr Wissen mit euch zu teilen!

Du möchtest nächstes Jahr auch dabei sein? Dann bewirb dich als Coach und werde Teil des Teams! Zur Anmeldung geht es hier.

Mit laufend mutigen Grüßen,
Euer Club 261-Team

Dürfen wir vorstellen – Coach Carmen

Carmen Fleissner ist Coach in Spittal an der Frau  Erfahrt in unserem Porträt von Carmen, warum sie hupende LKWs motivierend findet und mit welchem Hobby sie sicherlich auf jeder Party ein gern gesehener Gast ist! 

Liebe Carmen, wo wohnst du?
Ich wohne in Kleblach/Lind.

Was machst du beruflich? 
Ich bin Büroangestellte.

Was macht den Club 261 für dich so besonders?
Das Besondere ist, dass jede Frau mitlaufen kann egal ob es sich um eine Anfängerin oder Profiläuferin handelt. Es geht in erster Linie um den Spaß und das Miteinander. Gemeinsam läuft es sich gleich viel leichter 😉

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Ich bin immer wieder mal gelaufen, aber so richtig hat mich das „Lauffieber“ erst vor zirka drei Jahren gepackt.

Wer bzw. was hat dich am meisten dazu inspiriert zu Laufen/Sport zu treiben?
Meine Eltern haben mich dazu inspiriert. Sie haben mir immer wieder gezeigt, wie wichtig Bewegung an der frischen Luft ist. Sie haben mich auch ein paar Mal mitgenommen, wenn sie laufen gegangen sind.
Ich bin dann mit dem Rad oder mit den Roller Skates mitgefahren.

Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?
Als ich das erste Mal vom Club 261 in der Zeitung gelesen habe, wollte ich unbedingt mitlaufen.
Doch in Spittal gab es noch keinen 261 Club. Deshalb habe ich mich nach kurzer Bedenkzeit selbst als Coach für Spittal beworben.

Hast du eine Lieblingslaufstrecke?
Ich laufe am liebsten entlang der Drau und im Wald.

Was war bisher dein lustigstes Lauferlebnis?
Eine meiner Laufstrecken verläuft parallel zur Bundesstraße. Meistens wenn ich da laufe, hupen die LKW-Fahrer für mich. Ich finde das dann immer recht witzig und das motiviert mich noch mehr weiter zu laufen.

Gibt es etwas, das niemand über dich vermuten würde? 
Ich mixe leidenschaftlich gerne Cocktails!

Wohin reist du am liebsten?
Nordeuropa.

Was isst du am liebsten?
Kärntner Nudel!

 Wen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meinen Freund und eine gute Flasche Wein.

Kennt ihr schon…

Djamila ‚Miele‘ Rümler ist nicht nur 261 Coach, sondern eine richtige Flitzpiepe – was das bedeutet, erfahrt ihr im nachfolgenden Porträt.

Liebe Miele, wo wohnst du?
Ich wohne in Berlin Tegel.

Was machst du beruflich? 
Ich bin Personalberaterin.

Was macht den Club 261 für dich so besonders?
Wir stärken Mädchen und Frauen mit Mut und Leidenschaft an Bewegung. Jede Woche aufs neue treffen sich alle 261 Frauen in regelmäßigen Lauftreffs und das weltweit. Ein schöner Gedanke, wenn auch Frauen „die sich eben nicht trauen“, sich uns anschließen und die Freude am Laufsport entdecken.

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Ich habe vor über acht Jahren mit Laufen begonnen, da ich einfach fit werden wollte, um wieder mit meinem damals geliebten Handballsport anzufangen. Ohne Sport laufe ich eh nicht ganz rund. Das gehört heute zu meiner Lebenseinstellung.

Wer bzw. was hat dich am meisten dazu inspiriert zu Laufen/Sport zu treiben?
Meine damalige Grundschullehrerin. Sie hat mich immer bestärkt und mir Mut zugesprochen. Das hat einiges mit mir gemacht.

Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?
Inspiriert hatte mich damals Edith Zuschmann. Edith hat es geschafft viele Frauen in Österreich und auf der gesamten Welt zum Laufen zu motivieren und Frauen zusammen zu bringen. Damals beschloss ich zusammen mit meiner Freundin Chrissi dieses Projekt gemeinsam in Berlin zu starten. Wir kennen uns über unsere Laufcommunity „Die Flitzpiepen“. Heute sind wir mittlerweile vier 261 Coaches und es macht großen Spaß, die Community mitwachsen zu sehen. Ich bin verdammt stolz, meinen Teil dazu beitragen zu können!

Liebe Miele, vielen Dank für deine Antworten! 

Kennt ihr schon Coach Sabine?

Beruflich verschlägt es sie hoch in die Lüfte, sportlich bleibt sie aber gerne auf dem Boden. Erfahrt in unserem Porträt mehr über Coach Sabine Kozak.

Liebe Sabine, wo wohnst du?
Ich wohne in Klagenfurt.

Was machst du beruflich?
Ich bin Flugbegleiterin bei Austrian Airlines.

Was macht den Club 261 für dich so besonders?
Das ungezwungene Miteinander!

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Ich habe vor 30 Jahren mit dem Laufen begonnen weil es mich einfach glücklich macht.

Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?
Ich wollte die Erfahrungen aus meinen Fehlern als Coach an andere Frauen weitergeben.

Hast du eine Lieblingslaufstrecke?
Meine Lieblingslaufstrecke ist überall, denn „Home is where Your Heart is“ und in den Laufschuhen bin ich überall daheim.

Welches ist dein lustigstes Lauf-Erlebnis?
Jeder Lauf ist einzigartig und lustig…man muss ihn nur dazu machen…timetoplay.

Wohin reist du am liebsten?

Meine Lieblingsreiseorte sind Alm und Meer, aber ich mage auch Städteurlaub…man soll sich nicht begrenzen.

Was isst du am liebsten?
Ich esse bevorzugt fleischlos.

Wen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Ein gutes Buch und einen leeren Zettel für gute Ideen.

Und zu guter Letzt – erzähl uns bitte etwas besonders Spannendes über dich.
Ich bin sehr spontan und meine besten Freundschaften haben sich im Zusammenhang mit Sport entwickelt…Laufen ist Energie die verbindet.

 

Vielen Dank für diesen spannenden Einblick!