Sicherheit beim Laufen

Gerade im Winter ist es nicht immer möglich bei Tageslicht zu laufen und wir müssen in der Dunkelheit raus ins Freie. Generell ist Laufen für Frauen in Österreich sehr sicher und gibt es nur wenig Überfälle, obwohl das in den Medien oft anders dargestellt wird. Meist passieren Übergriffe im Kreise der Familie oder Freunde und nicht mit wildfremden, die auf der Straße lauern. Dennoch geht Sicherheit vor! Beim Refresher-Kurs am Faaker See hat uns der Sicherheitsexperte der österreichischen Polizei folgende Tipps gegeben:

  • Vorbereitung der Laufrunde: Am besten, du bereitest mehrere Strecken vor und variierst die Uhrzeit und die Laufrunde jedes Mal. So kann niemand deinen Laufrhythmus beobachten und entlang der üblichen Laufstrecke auf dich warten.
  • Informiere Familie oder Freunde: Am besten du gibst jemandem, dem du vertraust kurz Bescheid, wann du welche Runde heute laufen wirst. Dadurch weiß die Familie Bescheid, wann du wieder zu Hause sein wirst und du kannst mit ruhigem Gewissen laufen.
  • Nimm ein Handy mit: Speichere die Nummer der Polizei (133) im Handy ein, damit du im Notfall für dich selbst oder für eine andere Person den Notruf wählen kannst. Die Polizei ist da, um dir zu helfen, also lieber einmal zu oft anrufen!
  • Aufmerksam sein: Verzichte darauf, Musik zu hören oder zu telefonieren, wenn du läufst. Nur so kannst du deine Umwelt aufmerksam wahrnehmen und darauf reagieren. Vor allem in der Dämmerung und im Dunkeln ist es wichtig, die Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen – auch um Stürze und Unfälle im Straßenverkehr zu vermeiden!
  •  Laufe in Gesellschaft: Es ist immer sicherer zu zweit oder in einer Gruppe zu laufen. Lauf also mit 261!
  • Licht & Sicherheit: Laufe entlang beleuchteter Strecken, nimm eine Stirnlampe mit und trage reflektierende Kleidung oder Warnwesten, um dich sichtbar zu machen. Das ist im Straßenverkehr wichtig, aber auch auf Wiesen und in Wäldern, um Stürze zu vermeiden.
  • Schutzalarm verwenden: Im Falle eines Angriffs kannst du mit einem Taschenalarm auf dich aufmerksam machen. Diese Alarme passen in die Hosentasche und können blitzschnell ausgelöst werden. Der laute Alarm wird den Angreifer abschrecken und die Aufmerksamkeit von Passanten auf dich ziehen. Taschenalarme sind günstig zum Beispiel im Drogeriemarkt erhältlich.
  • Selbstverteidigung: Solange du Selbstverteidigung nicht regelmäßig und laufend übst, kannst du sie im entscheidenden Moment wahrscheinlich nicht anwenden und sie ist nutzlos. Was immer wirkt, ist ein Tritt zwischen die Beine!
  • Laufen mit Hund: Wenn du keine menschliche Begleitung findest, kannst du auch deinen oder den Hund eines Freundes mitnehmen. Hunde wirken abschreckend und sind sensibel auf Gefahr.
  • Soziale Medien: Poste nicht, wann, wo und wie weit du gelaufen bist auf den sozialen Medien. Es ist nichts leichter, als beim nächsten Mal entlang der Strecke auf dich zu warten. Deshalb muss nicht jeder wissen, wo du unterwegs bist.
  • Keine Gespräche anfangen: Lass dich beim Laufen nicht in Gespräche mit Fremden verwickeln, sondern laufe einfach weiter und ignoriere die Person(-en). Sollte es doch dazu kommen, versuche Abstand zu halten und zu gestikulieren, um zu vermeiden, dass dein Gegenüber zu nahe an dich herankommt. Bleibt ein Auto neben dir stehen, so halte auch Abstand oder laufe einfach weiter.
  •  Pfefferspray: Die Anwendung von Pfefferspray muss gelernt sein, ansonsten kannst du dich selbst damit verletzen. Der Pfefferspray muss täglich aufgeschüttelt werden, damit er funktioniert und die Anwendung muss automatisiert sein, damit du ihn in einer Notsituation anwenden kannst. Außerdem musst du auch Faktoren wie die Windrichtung beachten, sonst hast du den Pfefferspray selbst im Gesicht.
  • Selbstbewusstsein: Wenn du dich aufrecht hinstellst und mit fester Stimme sprichst, wirkt das abschreckend. Sollte dich wirklich jemand angreifen, dann schrei so laut wie du nur kannst zur Abschreckung und um Hilfe zu holen. Rufe eher „Feuer“ als „Hilfe“, damit Passanten auch wirklich zu dir kommen.
  • Hör auf dein Bauchgefühl: Es ist ganz, ganz wichtig, dass du auf dein Gefühl hörst. Wenn du dich unwohl fühlst oder denkst, du wirst verfolgt, dann rufe jemanden an, tu so, als würdest du telefonieren oder kehre um. Am Wichtigsten: Verständige die Polizei! Es muss nichts passieren, damit du die Polizei rufen kannst. Ein Verdacht genügt und dein Notruf ist immer gerechtfertigt. Die Polizei ist dazu da, dir zu helfen.
  • Weglaufen: Sollte es wirklich zu einer bedrohlichen Situation kommen, dann ignoriere die Person und versuche, der Situation zu entkommen. Am besten du läufst so schnell wie möglich in die andere Richtung und schreist laut.
  • Angriff einer anderen Person: Wenn du siehst, dass eine andere Person angegriffen wird, dann rufe Hilfe. Halte Abstand, wenn möglich, damit du nicht selbst verwickelt oder gar verletzt wirst. Wirf Steine auf den Angreifer, aber wahre die Distanz. Wenn es nicht anders geht, dann versuche mit Stöcken auf den Angreifer zu schlagen – aber auch dabei auf Distanz bleiben. Spiele nicht die Heldin!
  • Auf der Straße laufen: Egal, ob du in der Gruppe oder alleine unterwegs bist – manchmal gibt es keine andere Möglichkeit und man muss ein kurzes Stück auf der Straße laufen. Wenn das der Fall ist, so bleibe bitte auf jeden Fall immer auf der linken Straßenseite, nach dem Motto: Links gehen, Gefahr sehen!
  • Hunde als Angreifer: Oft passiert es, dass Läuferinnen nicht von Menschen, sondern von Hunden angegriffen werden. Wie reagierst du richtig, wenn ein Hund auf dich zukommt?
    • Schaue weg und ignoriere ihn. Blicke ihm nicht in die Augen, das ist für Hunde eine Aufforderung und Provokation.
    • Höre auf zu laufen, bleibe stehen oder gehe langsam weiter.
    • Lass den Hund links liegen, auch wenn er sich dir nähert oder vielleicht an sogar an dir schnuppert.
    • Hunde riechen Angst, also versuche tief ein- und auszuatmen und dich zu beruhigen.

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Fünf neue 261 Coaches für die Steiermark

Der Train the Trainer Kurs am Wochenende vom 16. und 17. November fand zwar in Klagenfurt statt, stand aber ganz im Zeichen der Steiermark. Fünf mutige Steirerinnen lernten, was es bedeutet ein 261 Coach zu sein. Jetzt haben sie das Rüstzeug, um Frauen in ihrer Region durch einen Club 261 Lauftreff zu führen. Die Kälte und der erste Schnee waren kein Hindernis, um Lauftechnik zu erlernen und Spiele auszuprobieren und jede Menge Spaß zu haben.

Wir sind stolz, unsere neuen 261 Betreuerinnen vorstellen zu können:

Dagmar vom 261 Club Lauftreff Graz freut sich in ihrer Rolle als 261 Coach schon auf einen „Haufn“ lustiger Mädels, die ihre Freude am Laufen teilen. Eine Stunde in der Woche in der sie lachend laufen und Körper und Geist bewegen dürfen.

Agnes und Martina vom 261 Club Lauftreff Trofaiach sind schon gespannt, die neuen Spiele und Lauftechniken in ihrer Gruppe umzusetzen. Für Martina ist es etwas ganz besonderes, als einfache Hobbysportlerin einen Lauftreff für interessierte Damen führen zu dürfen. Agnes freut sich vor allem darauf, ältere Damen zu begrüßen. Das Leben der Teilnehmerinnen wird sich durch den Club 261 ändern, sagt Agnes!

Ingrid & Anneliese vom 261 Club Lauftreff Maria-Buch (Die beiden starten schon sehr bald – wir halten euch auf dem Laufenden) freuen sich aufs Laufen in der freien Natur und an der frischen Luft. Ingrid will Stress besiegen, neuen Elan tanken und mit 50+ mutig durch die Wechseljahre laufen. Anneliese will möglichst unterschiedliche Frauen davon überzeugen, dass sie ihrem Körper und ihrer Psyche durch Laufen etwas Gutes tun!

Wir heißen die frischgebackenen Coaches in der 261 Community willkommen. Wir freuen uns schon auf neue Impulse in bestehenden Lauftreffs und einen neuen Standort in Judenburg. Gratulation an die Damen zum ersten Schritt und viel Mut und Freude bei der neuen Aufgabe!

Das war der Raiffeisen Frauenlauf 2018: Der Club 261 – powered by Raiffeisen rockte als größtes Team die Laufparty des Jahres am Wörthersee!

Vergangenen Samstag fand der alljährliche Raiffeisen Frauenlauf im Rahmen von Kärnten Läuft statt. Dieses Jahr standen 55 Läuferinnen aus vier Ländern für den Club 261 – powered by Raiffeisen am Start und stellten damit gleich das größte Team des Bewerbs!

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Jedes Jahr aufs Neue ist der Raiffeisen Frauenlauf ein besonderes Highlight für den Club 261 – powered by Raiffeisen, nicht nur, weil er von unserem Hauptsponsor, der Raiffeisen Landesbank, unterstützt wird, sondern weil er stets aufs Neue Clubmitglieder aus ganz Österreich – Kärnten, Steiermark, Salzburg, Wien – und diesmal sogar aus Deutschland, der Schweiz und Albanien anlockt! Außerdem durften wir dieses Mal sogar einen 261 Friend, ein Mitglied des internationalen 261 Fearless Friendship Programms, aus Niederösterreich willkommen heißen: Rosa Hörhann reiste extra per Zug an, um einmal live bei einem 261 Event dabei sein zu können.

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Diese bunte Mischung aus Läuferinnen sorgte bereits vor dem Start für Stimmung und versprühte im Startraum eine unbändige Energie und sehr viel gute Laune. Zu den Klängen von „99 Luftballons“ ließen die Läuferinnen zwei Minuten vor dem Start Luftballons in den Himmel steigen und als der Startschuss erklang, gab es kein Halten mehr. Dem Enthusiasmus und der Motivation konnte auch der Regen keinen Abbruch tun, der – genau wie im Vorjahr – pünktlich zum Start einsetzte.

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Entlang des Lendkanals und durch den Europapark liefen unsere Damen beherzt, die einen zügig, die anderen gemütlich, viele nutzten den Lauf auch als Aufwärmprogramm und Bestandsaufnahme vor dem Viertel- oder Halbmarathon am nächsten Tag.

 


Im Anschluss an den erfolgreich absolvierten Lauf, durften sich die Läuferinnen mit Begleitung diesmal in der gemütlichen Atmosphäre der Lounge im VIP Zelt Running City Kärnten Läuft bei Pasta und Getränken stärken.

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Während die meisten noch ihre vollen Pasta-Teller vor sich stehen hatten, ging plötzlich ein Jubelschrei durch das Zelt – bei der Siegerehrung wurde verkündet, dass das team Club 261 – powered by Raiffeisen, das größte Team am Start war. Wer konnte und wollte, sprang auf und eilte auf das Podium, wo jedes Teammitglied ein Goodie erhielt und trotz strömendem Regen unbeirrt Jubelfotos aufgenommen wurden.

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Das gemütliche Beisammensein bot die Möglichkeit, sich über den Lauf und über andere Themen auszutauschen und Mitglieder aus anderen Club-Sektionen kennenzulernen,  bevor sich die Teilnehmerinnen und ihre Begleiter und Begleiterinnen wieder auf den Heimweg machten, um sich auszuruhen und für die nächsten Herausforderungen vorzubereiten. Was jede an diesem Abend mitnahm, war das einzigartige Gefühl von Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit.

Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben und vor Ort oder auch in Gedanken bei unseren Damen waren, um sie anzufeuern!

Ein großer Dank gilt wie immer unseren Sponsoren, der Raiffeisen Landesbank, Gigasport und dem Autohaus Kropiunik & Puff für das zur Verfügung gestellte Clubfahrzeug, sowie dem gesamten Team von Kärnten Läuft, die Jahr für Jahr ein tolles Laufwochenende auf die Beine stellt!
Es gibt wie immer schöne Aufnahmen vom Lauf, die ihr auf dem FlickR Account von 261 Fearless ansehen könnt.

Die Ergebnisse des Frauenlaufs findet ihr im Detail auf dieser Seite.

Lust auf etwas Neues? Werde Coach beim Club 261!

Unsere Coaches, die Club 261 Betreuerinnen, sind das Herzstück unserer Lauftreffs. Sie führen ehrenamtlich die Laufgruppen, stellen das wöchentliche, auf die Teilnehmerinnen abgestimmte Programm zusammen, sorgen für beste Stimmung und ermöglichen allen Läuferinnen– Einsteigerinnen wie Erfahrenen – Spaß und Freude am Laufen – fern vom Leistungsdruck und Wettkampfgedanken.

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Die Aufgabe ist verantwortungsvoll, macht aber auch sehr viel Spaß und ist erfüllend. Wir haben mit Coach Manuela Zeppitz (Klopeiner See) darüber gesprochen, was es für sie heißt, Coach beim Club 261 zu sein.

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Liebe Manuela, was ist für dich das Besondere daran Coach zu sein?

Das Besondere daran Coach zu sein ist es, dass ich andere Frauen mit meiner Leidenschaft fürs Laufen anstecken kann. Viele Frauen glauben mir im Vorfeld nicht, dass Laufen Spaß macht und dass sie selbst aufgrund ihrer Kondition eine Stunde problemlos bei unseren Club 261 Einheiten mitmachen können. Mein größter Respekt gehört jenen Frauen, die dann trotzdem den Mut finden es einmal zu probieren. Und nach dem ersten Mal Club261 sind bisher immer alle Frauen stolz gewesen, es geschafft zu haben und sie hatten sehr viel Spaß, das bereitet auch mir große Freude als Coach!

Um 261 Coach zu werden, gilt es den 2tägigen 261 Train the Trainer Kurs zu besuchen. Was hast du von dieser Ausbildung für dich mitgenommen?

Vor meiner Zeit als 261 Coach lief ich immer mit der Gruppe und überließ die Führung anderen. Beim 261 Train the Trainer Kurs lernte ich aus meiner Komfortzone zu gehen, selbstbewusst eine Gruppe zu führen und einen gesunden Laufstil zu vermitteln.

Warum ist es wichtig, dass es 261 Coaches gibt?

261 Coaches halten die Gruppe zusammen und ermöglichen ein wöchentliches, abwechslungsreiches Laufprogramm. Sie beobachten die Läuferinnen und helfen eine gute Lauftechnik zu erlernen. Coaches bringen auch gelegentlich die Gruppe dazu aus der Komfortzone zu treten und Neues auszuprobieren.

Hast du Lust bekommen, dich dieser spannenden Aufgabe zu stellen, Neues zu lernen und eine Ausbildung zum 261 Coach zu absolvieren? Dann bewirb dich bei uns, alle Informationen zu Bewerbung und Ablauf findest du hier!

Pimp your workout Teil II: Kräftigungsübungen mit dem Theraband

Eine gut gekräftigte Muskulatur ist beim Laufen extrem wichtig, um Verletzungen und Fehlbelastungen vorzubeugen. Kräftigungsübungen werden im Training aber gerne mal vernachlässigt, deshalb haben wir hier ein paar Anregungen für euch, die sich mit einem Theraband ganz leicht ins Trainingsprogramm integrieren lassen. Coach Astrid zeigt euch in den Videos, wie ihr die Übungen korrekt durchführt.

 

Übung 1: Kniebeugen mit Rubberband über dem Knie

 

Gut um: Die Muskulatur und die Bänder um das Kniegelenk mehr zu stärken und X-Beinen vorzubeugen.

 

Übung 2: Oberkörperkräftigung

Theraband im Stand mit den Armen über dem Kopf nach unten ziehen.

Gut für:
Die Muskulatur in Oberarmen und Schultern

Übung 3: Partnerübung
Einer hält das Theraband an beiden Enden, der andere versucht das Band zum Körper zu ziehen, Ellbogen bleibt nah am Körper.

Gut um:
Die Rotatorenmanschette (also alle beteiligten Muskeln, Bänder und Gelenke um die Schulter) zu stärken

Übung 4: Rubberband an den Knöcheln
Ein Bein ist das Standbein, das andere wird vom Körper weggeführt.

Gut für:
Stärkung der Oberschenkelaussenseiten.

 

Übung 5:

Theraband vom Standbein aus hochziehen bis der Arm gestreckt ist, anderes Bein nach hinten strecken
Variante: Arm auf der Gegenseite hochziehen

Gut für:
Die Stärkung der Rumpfmuskulatur und Stabilität

Alle Übungen 10-15 x ausführen, wenn möglich zwei Durchgänge

Einseitige Übungen auf beiden Seiten gleich oft ausführen.

 

Vielen Dank, liebe Astrid!

 

Viel Spaß beim Training wünscht euch euer Club 261 Team! 

Neue Club 261 Laufinitiative für weibliche Flüchtlinge in Wien

261 Coaches Christina Mayer und Anna Moitzi bieten ab Ende Juli in Wien einen ganz besonderen Lauftreff an. Mit ihrem Angebot wollen sie gezielt weibliche Flüchtlinge ansprechen und ihnen über das gemeinsame Lauferlebnis Mut machen und Spaß ermöglichen. 

Ab 31.7. geht es mit dem unabhängigen Projekt, das aber bereits auf großes Interesse stößt und von verschiedenen Vereinen unterstützt wird, los. Gelaufen wird jeden Dienstag zwischen 18 und 19 Uhr im Augarten (beim Flakturm). Um den Frauen einen geschützten Rahmen zu bieten, ist dieser Lauftreff besonders für Frauen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, vorgesehen.

Für Coach Christina Mayer steht vor allem eines im Mittelpunkt: „Gerade diejenigen zu stärken, die es am notwendigsten brauchen: Vor allem, wenn man mit traumatisierenden Erlebnissen im Heimatland in eine fremde Stadt kommt, die Kultur nicht kennt und die Sprache nicht spricht, braucht man etwas, das Kraft gibt. Das wollen wir den Frauen mit einer Stunde Spaß pro Woche geben.“

Alle Frauen sind herzlich willkommen, sich diesem Lauftreff anzuschließen. Denn die internationale Vernetzung wird beim Club 261 immer großgeschrieben!

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Coach Christina

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Coach Anna

 

Wir wünschen unseren mutigen Coaches Christina und Anna und allen Teilnehmerinnen alles Gute für den Start und viele schöne Laufeinheiten! 

 

 

Kennt ihr schon Coach Birgit?

Birgit Kocher ist Coach in Salzburg und laut eigener Angabe „A wüde Henn, der nix z’bled is!“. Erfahrt in unserem Porträt, warum jeder Lauf für sie etwas Lustiges hat, woher ihre Liebe zu den Bergen kommt und warum die Schweiz für sie das reinste Paradies ist. 

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Liebe Birgit, wo wohnst du?
In Ohlsdorf bei Gmunden, aber im Herzen bin und bleibe ich Salzburgerin.


Was machst du beruflich?
Ich bin Head of Social Media and Communications.

Was macht den Club 261 für dich so besonders?
Der Spaß an der gemeinsamen Bewegung steht im Vordergrund und genau das macht die 261 Trainings so besonders.

Wann hast du mit dem Laufen begonnen und was hat dich dazu bewogen?
Als ehemalige Leistungssportlerin (Kampfsport) stand Laufen auf meinem täglichen Trainingsplan und ich habe es gehasst. Meistens hab ich ein bissl geflunkert, wenn mein Trainer nachgefragt hat 🙂 Nach Jahren habe ich dann einfach so wieder begonnen zu laufen und ja… was soll ich sagen?! Es ist eine Sucht.

Wer bzw. was hat dich am meisten dazu inspiriert zu Laufen/Sport zu treiben?
Sport und die Berge waenr immer schon ein Teil meines Lebens. Die Wurzel meiner Liebe zu den Bergen ist im Salzburger Lungau begraben. Meine Mama stammt von einem kleinen Bergbauernhof, war Hüttenwirtin und wird ganz hibbelig, wenn sie nicht irgendwo „auffi“ kann. Mein Papa ist am Fuße des Untersberges aufgewachsen und erzählt immer davon, dass er an manchen Tagen bis zu fünf Mal hintereinander die 1.400 hm rauf und wieder runter gelaufen ist (es möge wohl etwas Bergsteiger-Zauber in seinen Worten liegen, man weiß es nicht genau).


Was hat dich dazu motiviert 261 Coach zu werden?
Ich möchte mit anderen gemeinsam Sporteln und die Freude an der Bewegung weitergeben.

Hast du eine Lieblingslaufstrecke?
Eine?? Gefühlt hab ich hunderte Lieblingsstrecken. In meiner Wahlheimat am Traunsee ist der kleine Sonnstein meine liebste Trail-Strecke. Kurz, knackig und mit einer Traumaussicht. In Salzburg laufe ich total gern an der Salzach entlang Richtung Rif zum Outdoor-Workout-Spielplatz.


Was war dein lustigstes Lauf-Erlebnis?
Bei mir ist jeder Lauf lustig, vor allem weil ich immer nach 1 Kilometer schon aufs Klo muss 😀

Gibt es etwas, das niemand über dich vermuten würde?
Ich bin ein offenes Buch und erzähl immer viel zu viel über mich. Wer mehr drüber wissen will, kann gern mal auf meinem Blog vorbeischauen http://www.ultramaedchen.at


Wohin reist du am liebsten?
Der Nahe Osten übt eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Aber oft ist es in Österreich und in den direkt angrenzenden Ländern am schönste. Die Schweiz zum Beispiel ist für mich ein riesig großer Spielplatz (gutes Essen + Berge + Schokiiii <3)

Was isst du am liebsten?
Viel 😀 Leider auch viel Schoki, aber wer fleißig läuft, der darf auch mal naschen.
Wen würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meinen Freund, unser Husky-Mädchen Lea und ihren besten Freund – Katerchen Filou.

Und zu guter Letzt

„Your claim to fame“ – Erzähl uns bitte etwas besonders Spannendes über dich 🙂 
Ich bin ein klassischer Allround-Sportler. Ausprobiert wird prinzipiell mal alles: Vom Yoga bis Klettern über Bergsteigen, Trailrunning zurück ins Fitnessstudio. Bei Pfui-Wetter findet man mich auch im Hallenbad oder daheim in meiner kleinen „Folterkammer“.

 

Vielen Dank, liebe Birgit!

 

Lauftipps: Laufen im Sommer

Im Sommer klettern die Temperaturen am Thermometer immer höher und höher. Trotz Hitze muss man allerdings nicht auf das Lauftraining verzichten. Zu beachten gibt es aber dennoch ein paar Punkte, dann steht dem sommerlichen Laufvergnügen nichts im Weg! 

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Tipp 1: Mittagsstunden meiden

Nutze an heißen Sommertagen die kühlen Morgen- oder Abendstunden für das Training – die Luft ist klar und es ist ein erhebendes Gefühl, aktiv in den neuen Tag zu starten!

Tipp 2: Flüssigkeitszufuhr

Achte darauf, den ganzen Tag über ausreichend zu trinken und vor allem vor dem Training zusätzlich zu einem halben Liter Wasser zu greifen!

Tipp 3: Gut behütet

Schütze deinen Kopf mit einer Kappe oder einem Kopftuch vor der prallen Sonne. Eine Sportsonnenbrille schont die Augen vor schädlichen UV-Strahlen.

Tipp 4: Sonnencreme nicht vergessen!

Am besten cremst du dich bereits 30 Minuten vor dem Losstarten mit einem Sonnenschutzmittel ein.

Tipp 5: Die richtige Bekleidung

Bevorzuge locker sitzende Sportkleidung, die Luft an die Haut lässt. Greif im Sommer eher zu weißen oder hellfärbigen T-Shirts, sie reflektieren die Sonnenstrahlen besser als dunkle Textilien.

Tipp 6: Belastungsmaß reduzieren

Weniger ist manchmal mehr, vor allem bei hohen Temperaturen solltest du dich nicht zu hohen körperlichen Belastungen aussetzen. Wähle lieber ein lockeres Bewegungsprogramm.

Tipp 7: Erwartungen anpassen

Wenn du an Bewerben teilnimmst, solltest du vorsichtig in die Belastung gehen. Nimm dir bei extremer Hitze besser keine Höchstleistung vor, sondern genieße ein schönes Rennen mit reduzierter Intensität.

Tipp 8: Auf Warnsignale hören!

Beachte unbedingt die Warnsignale deines Körpers. Bei Kopfschmerzen oder Muskelkrämpfen beende dein Bewegungsprogramm umgehend!

Tipp 9: Alternativen

Wenn es zu heiß ist und dir nicht nach Laufen zumute ist, einfach mal ins kühle Nass wechseln – Schwimmen, Aqua Jogging, all das sind perfekte Alternativen um im Sommer fit zu bleiben!

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Viel Spaß beim sommerlichen Lauftraining! 

Euer Club 261 – powered by Raiffeisen – Team

 

Fünf gute Gründe, beim Raiffeisen Frauenlauf mitzumachen

Unser Saisonhighlight, der Raiffeisen Frauenlauf, rückt immer näher. Am 25.8. ist es wieder soweit und wir wollen gemeinsam das Event rocken! Das toll organisierte Event lockt jedes Jahr hunderte von Läuferinnen an den Start und ist längst zu einer Kultveranstaltung in Kärntens Laufkalender geworden. Für alle noch Unentschlossenen, haben wir fünf Gründe, warum es sich lohnt, beim Raiffeisen Frauenlauf dabei zu sein!

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1. Ideale Streckenlänge

Egal, ob du dich für das Hauptevent, den Kleine Zeitung Wörthersee Halbmarathon, ‚aufwärmen‘ bzw. deine Form noch einmal testen, oder einfach deine Wettkampf-Premiere bei einem solchen Lauf geben möchtest, die Streckenlänge von 4,3km ist perfekt dazu. Zudem ist sie abwechslungsreich – und gemeinsam im Team für jede Teilnehmerin zu bewältigen!

2. Freundschaftliche Wettkampfatmosphäre: kein Wettkampfdruck, sondern individuelles Lauftempo

Du möchtest Wettkampfluft schnuppern und dieses einzigartige Kribbeln vor dem Start sowie das erhebende Gefühl beim Zieleinlauf erleben? Dir kommt es aber nicht darauf an, dich mit anderen zu messen, sondern du möchtest in erster Linie für dich selbst und gegen dich selbst antreten? Dann ist gerade dieser Lauf genau richtig für dich! Es besteht absolut kein Leistungsdruck und Wetteifern. Auch wenn wir als Team antreten, jede Läuferin läuft für sich in ihrem eigenen Wohlfühltempo, egal ob gemütliches Joggen, Walken, oder ambitionierter Sprint, nicht die Stockerlplätze zählen, sondern dass jede Läuferin ein positives Erlebnis mitnimmt.

3. Tolle Stimmung und Atmosphäre

Egal ob es regnet oder die Sonne scheint, die Stimmung rund um den Frauenlauf ist jedes Jahr wieder einzigartig! Schon vor dem Start wird den Läuferinnen im Startraum ordentlich mit toller Musik eingeheizt, ruhig stehen kann dabei niemand bleiben! So sind die Muskeln für den Start dann auch schon ordentlich aufgewärmt und einem tollen Lauferlebnis steht nichts im Weg!

4. Die einzigartige Club 261 Community erleben

Jedes Jahr reisen Clubmitglieder aus allen Ecken Österreichs an, dieses Jahr werden sogar Kolleginnen aus ganz Europa (Deutschland, Schweiz, Albanien, Italien usw.) dabei sein. Es wird eine einzigartige Gelegenheit für alle Clubläuferinnen sein, sich gegenseitig kennenzulernen und den Geist unserer internationalen Community hautnah zu erleben. Hilf uns dabei, das größte Frauenlaufteam bei diesem Bewerb zu sein und allen zu zeigen, wofür unser Club steht!

5. Einfach eine tolle Laufparty feiern!

Wir motivieren uns gegenseitig und feiern gemeinsam, denn jedes Jahr gibt es nach dem Lauf ein gemeinsames Get-together, bei dem es genug Möglichkeiten gibt, sich auszutauschen und die Ereignisse des Tages Revue passieren zu lassen. Wir laufen nicht nur, nein, wir feiern eine richtige Laufparty!

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Du hast Lust bekommen und möchtest dabei sein? Dann melde dich gleich hier an.

Der Club 261 beim Presse-Kick-Off für Kärnten Läuft 2018

Das Highlight der Kärntner Laufsaison – das Kärnten Läuft Wochenende – rückt immer näher. Den Club 261 – powered by Raiffeisen – verbindet mit diesem Event viel, nicht nur der Frauenlauf, an dem sich unsere Mitglieder auch in diesem Jahr wieder zahlreich beteiligen werden. Aus diesem Grund waren Edith, Astrid und unsere US Master Coaches beim medialen Kick-off der Veranstaltung dabei.

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Die Raiffeisenbank ist bereits seit Jahren unser Partner in Kärnten, Hauptsponsor des Raiffeisen Frauenlaufs am 25.8.2018, der für uns den Höhepunkt der Laufsaison darstellt, und zudem der Unterstützer des gesamten Kärnten Läuft Wochenendes.

Der Raiffeisenbank und speziell Vorstandssprecher der Raiffeisen Landesbank Kärnten, Herr Peter Gauner (4.v.l.), ist besonders der Frauenlauf und der Club  261 ein persönliches Anliegen. Engagiert werden wir von ihnen in unseren Vorhaben unterstützt und so durften wir dieses Jahr auch an der Pressekonferenz am vergangenen Montag, dem medialen Kick-off, der den Countdown bis zum Rennwochenende offiziell einläutet, mit dabei sein.

Bei dieser Gelegenheit konnten wir vor der Kärntner Presse unser Wirken, unser Anliegen und unsere Botschaft vorstellen und das sogar mit internationaler Unterstützung. Im Moment sind nämlich die beiden Mastercoaches Emily Ertel und Melissa Stringer (1.v.l & 3.v.l.) aus den USA zu Besuch in Kärnten, um nächste Woche gemeinsam mit Edith das internationale Mastercoaches-Treffen in Österreich abzuhalten.

Wir bedanken uns herzlich bei der Raiffeisenbank und Herrn Peter Gauper für ihr Engagement unserem Club gegenüber! 

Ebenso danken wir dem gesamten Kärnten Läuft-Team für die Organisation dieses großartigen Lauferlebnisses vor den Toren Klagenfurts.